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WM-Empfang

Berlin feiert den Weltmeister: Jubel- Empfang für die WM-Helden

Mit einem Eintrag ins Gästebuch und Jubelgesängen sind die Fußball-Weltmeister an der Fanmeile von Tausenden Anhängern und dem Regierenden Bürgermeister Wowereit begrüßt worden.

Die Hauptstadt erlebt die größte Fußball-Party des Jahres: Drei Stunden nach der Landung sind die Fußball-Weltmeister am Dienstag endlich auf der Fanmeile vor dem Brandenburger Tor eingetroffen. Die Hunderttausenden Fans begrüßten das deutsche DFB-Team mit Jubelgesängen und stürmischen Beifall. "Wir sind alle Weltmeister", sagte Bundestrainer Joachim Löw in Richtung der Menschenmassen.

Ausnahmezustand in der Hauptstadt: Zwei Tage nach dem fulminanten Sieg der Fußball-WM 2014 in Brasilien rockt die Weltmeister-Elf die Berliner Fanmeile. Der Jubel unter den Hunderttausenden Fußball-Anhängern kennt keine Grenzen. Zuvor zog der DFB-Triumphzug flankiert von Tausenden Zuschauern durch die Berliner Innenstadt. Die Spieler kamen nach rund zweistündiger Fahrt am Brandenburger Tor an. Der offene Truck bewegte sich auf den letzten Kilometern nur noch im Schneckentempo durch ein Meer feiernder Anhänger. Um 10.08 Uhr setzte der Lufthansa-Sonderflug LH 2014 mit der Sonder-Aufschrift «Fanhansa Siegerflieger» auf der Landebahn des Flughafens Tegel auf. Die Flughafenfeuerwehr begrüßte die Nationalmannschaft mit Wasserfontänen.«Wir werden das erst in den nächsten Tagen realisieren», sagte Bastian Schweigsteiger der ARD, als er als zweiter Spieler hinter Kapitän Philipp Lahm aus dem Flugzeug kam - eingehüllt in eine Deutschland-Fahne.

Bundestrainer Joachim Löw hatte bereits den großen Zusammenhalt in der Mannschaft als Schlüssel für den Erfolg bei der FIFA WM 2014™ in Brasilien ausgemacht. "Diese Mannschaft hat einen Teamspirit entwickelt, wie es noch nie der Fall war, seit ich dabei bin", sagte der 54-Jährige am Montag im Interview mit DFB-TV. Löw, der seinen ersten Titel mit der Nationalmannschaft feierte und den Trubel am Brandenburger Tor sichtlich genoß, sprach von einem historischen Sieg: "Es wird immer davon gesprochen werden, dass wir die ersten Europäer waren, die in Südamerika den Titel geholt haben. Ich glaube, das wird unvergesslich bleiben."Der Coach sagte, er verspüre ein "enorm großes Glücksgefühl. Es geht mir natürlich super gut. Wenn du morgens aufwachst und das Erste, das dir einfällt ist, wir haben den Titel, wir haben den Pokal. Das ist natürlich schon ein wahnsinnig gutes Gefühl. So richtig realisieren kann man es wahrscheinlich erst, wenn man dann mal zu Hause ist und ein paar Tage Abstand hat."

Insbesondere den Empfang auf der Fanmeileheute zählte für ihn zu dem Höhepunkt der WM 2014: "Im offenen Wagen durch die Stadt zu fahren auf die Fanmeile am Brandenburger Tor. Das war auch unser Ziel, wenn wir über die WM hinaus gedacht haben. Wir wollten dort in unserer Vorstellung sein. Jetzt sind wir da und da freuen uns wie die Weltmeister." Nach einer Party in Rio de Janeiro nutzten die Spieler den gut elfstündigen Flug teilweise auch für einen «Erholungsschlaf», wie es Bayern-Profi Schweinsteiger formulierte. «Zurück im Land des Weltmeisters», twitterte Mesut Özil unmittelbar nach dem Aussteigen.

Insgesamt hat die WM 2014, das Public Viewing und die Fanmeile am Brandenburger Tor h- laut Medienberichten - einen großen Anteil am Zuwachs von Tourismuseinnahmen und einen erheblichen Sommer-Aufschwung in der Gastronomie gebracht: also auch eine Sommermärchen für die Wrtschaft in Berlin. Quelle fifa.de / berlin.de / rbb

Di 15.07.2014 | 17:10 | rbb Fernsehen: Sommermärchen 2014


(Redaktion)


 


 

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