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Wohnungsmangel

38.000 neue Wohnungen für Berlin

Berlins Bausenator sieht an knapp 25 Standorten in Berlin Platz für 38.000 neue Wohnungen. Der neue Wohnraum könnte ab 2014 zum Beispiel auf dem Gelände des alten Flughafens Tempelhof sowie in Lichterfelde, Lichtenberg und am Berliner Hauptbahnhof entstehen.

Nach den diversen Vorstößen der Politik Sanierungen und Mieterhöhungen in Berlin auf sozial verträgliche Weise zu regulieren, soll ab 2014 an verschiedenen Orten der Hauptstadt gebaut werden. Platz für knapp 38.000 neue Wohnungen hat Berlins Bausenator Michael Müller aufgelistet. Darunter etwa 4.700 Wohnungen auf dem Gelände des alten Tempelhofer Flughafens. Rund 3.500 neue Wohnungen könnten am oberen Lauf der Spree entstehen, weitere 3.000 in Lichterfelde und jeweils knapp 2.000 im Bezirk Lichtenberg und am Berliner Hauptbahnhof, berichtet Immonilien-Zeitung.de.

In der Bundeshauptstadt leben derzeit ungefähr 3,5 Millionen Einwohner und es wird prognostiziert, dass die Zahl in den nächsten 15 Jahren um bis zu 400.000 Menschen ansteigen würde. Höchste Zeit also Berlins Flächenpotential zu nutzen, findet auch Michael Müller. Die Zahl der Baugenehmigungen in der Hauptstadt sei zwar steigend – 2012 waren es knapp 8.000 im Vergleich zu 7.361 im Vorjahr. Um der zunehmenden Wohnraumknappheit entgegenzuwirken, reiche dies dennoch nicht.

Wohnungen in der Innenstadt

Der Großteil der potentiellen Baugebiete liegt innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings. So könnten beispielsweise 1.700 Wohnungen am Gleisdreieck und 1.160 Wohneinheiten in Berlins historischer Mitte hinter dem Roten Rathaus entstehen. Müllers Stadtentwicklungsplan Wohnen sieht vor, neuen Wohnraum dort zu schaffen, wo bereits die nötige grundlegende Infrastruktur für das tägliche Leben gegeben ist. Für den Bausenator ist das in der Innenstadt der Fall.

Damit der Wohnungsbau mit der zu Beginn erwähnten sozialen Verträglichkeit einhergeht, will Michael Müller ab 2014 einen revolvierenden Wohnungsbaufond auflegen. Hierfür soll die Investitionsbank Berlin (IBB) hauptsächlich zinslose Baudarlehen ausreichen. Auf dieses Weise sollen jährlich bis zu tausend bezahlbare Wohnungen geschaffen werden. Finanziert werden soll dies mit 32 Millionen Euro Bundesgeld, aufgefüllt mit Landesmitteln. Der endgültige Beschluss des Senats in dieser Sache steht noch aus.

(Norman Schönfeld)


 


 

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