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degewo Klimaschutz

Wohnungswirtschaft und Land Berlin schließen Klimaschutzvereinbarung

Heute unterzeichneten die sechs städtischen Wohnungsunternehmen Klimaschutzvereinbarungen mit dem Land Berlin. Sie streben eine Reduzierung der CO2-Emissionen um rund zehn Prozent an. Das entspricht ca. 56.000 Tonnen bis 2010, bezogen auf 2006.

Die degewo zählt auch beim Klimaschutz zu den Vorreitern in der Hauptstadt. Sie hat die CO2-Emissionen im Bereich der Wärmeversorgung ihres Wohnungsbestandes seit 1990 bereits um 50% gesenkt. Ihr neustes Projekt realisiert sie im Wedding. Der „Hofgarten“ wird zu einem der klimafreundlichsten Wohnquartiere Berlins.

Bis zum Frühjahr saniert die degewo hier 317 Wohnungen und fünf Gewerbeeinheiten mit einer Gesamtmietfläche von 21.486 qm. Das neue Wohnviertel zwischen Swinemünder-, Lortzing-, Graun- und Demminer Straße ist unter energetischen Gesichtspunkten ein Leuchtturmprojekt für Berlins größtes kommunales Wohnungsunternehmen. Jährlich werden hier nach der Sanierung 165 Tonnen CO2 weniger in die Berliner Luft ausgestoßen.
Durch das Zusammenspiel unterschiedlicher Maßnahmen wird die erhebliche Senkung der CO2-Emissionen erreicht. In allen 317 Wohnungen sind die Fenster ausgetauscht worden. Fassaden sowie die oberen und unteren Geschossdecken wurden gedämmt. Auf den Hausdächern installierte die degewo zudem über
300 m2 Solarkollektoren für vier solarthermische Anlagen. 25 bis 30 Prozent der Warmwasserleistung werden so erbracht, die Heizung mit bis zu fünf Prozent unterstützt.

„Bei den Betriebskosten konnten durch die Sanierung der Gebäudehülle, den Einsatz der Solarthermie sowie eine effizientere Heizungstechnik und Warmwassererzeugung rund 30 Cent pro Quadratmeter Wohnfläche eingespart werden“, sagt degewo-Vorstand Christoph Beck und betont: „Die energetische Modernisierung rechnet sich also auch für die Mieter.“ Die Kosten für das Gesamtprojekt betragen rund 13,6 Millionen Euro, wobei der Anteil der Investitionen für Energieeinsparungen rund 35 Prozent ausmachen. Nach der Fertigstellung, im Frühjahr 2009, entspricht die Wohnanlage in der Energieeffizienz dem Neubaustandard nach EnEV (Energie-Einspar-Verordnung).
Nach eigenen Berechnungen hat die degewo die CO2-Emissionen im Bereich der Wärmeversorgung ihres Wohnungsbestandes seit 1990 um 50% gesenkt, von 119 auf 60 kg CO2 pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr.

(Redaktion)


 


 

Christoph Beck
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