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Berliner Call-Center

Wowereit appelliert an die Deutsche Telekom: Call-Center-Standort in Berlin erhalten

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hat sich mit einem Schreiben an den Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Telekom AG, René Obermann, gewandt. Er äußert darin sein Unverständnis für die geplanten drastischen Arbeitsplatzverlagerungen aus den Berliner Call-Centern.

Wowereit: „Angesichts der Tatsache, dass der überwiegende Teil der hier Beschäftigten und insbesondere der Frauen in Teilzeit arbeitet und in Berlin familiär gebunden ist, stellt das Angebot der Telekom für eine Weiterbeschäftigung in Frankfurt/Oder für diese keine Lösung dar.“ Ihn überzeuge darüber hinaus auch die gegebene Begründung der Schließungsabsicht mit betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten nicht. Wowereit wies darauf hin, dass mit den heute gegebenen modernen Möglichkeiten der Kommunikation und Vernetzung über jede Entfernung kreativere Lösungen im Interesse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorstellbar wären. Der Senat von Berlin fordere daher die Deutsche Telekom auf, nochmals alle Möglichkeiten zur Erhaltung ihres Call-Center-Standortes in Berlin zu prüfen.

Der Regierende Bürgermeister informierte gleichzeitig in Briefen den Vorsitzenden der Gewerkschaft verdi, Frank Bsirske, und die Vorsitzende der Gewerkschaft verdi Landesbezirk Berlin-Brandenburg, Susanne Stumpenhusen, über das Schreiben an die Telekom und bat um Unterrichtung über die Überlegungen und Aktionen der Gewerkschaft zum Erhalt der Berliner Arbeitsplätze.

(Redaktion)


 


 

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