Sie sind hier: Startseite Personal HR-Themen
Weitere Artikel
Berufsleben

Welche Business-Frisur passt zu mir (und meinem Job)?

Ob zum Einstieg ins Berufsleben, anlässlich eines Jobwechsels oder einfach, weil man seriöser wirken möchte: Es gibt viele Situationen, in denen eine neue Business-Frisur her muss. Diese sollte selbstverständlich zum Typ passen - aber auch zu der Branche, in der man arbeitet.


Bildrechte: Flickr DSCN2690 Michael CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Biederer Dutt oder braver Zopf - das war einmal. Businesstaugliche Damenfrisuren können heute auch ganz anders aussehen und beispielsweise als flotter Pixie, smarter Bob oder cooler Stufenschnitt daherkommen. Männer müssen nicht mehr zwingend unauffällige Kurzhaarschnitte tragen, um im Beruf ernstgenommen zu werden. Das beweist zum Beispiel Sascha Lobo: Der gefragte Netzexperte, der unter anderem eine erfolgreiche Kolumne für den SPIEGEL schreibt, trägt einen knallrot gefärbten Irokesenschnitt.

Zugegeben: Die Netzwelt, in der Lobo zu Hause ist, spielt nach eigenen Regeln: Blogger wie er sind in der Regel ihre eigenen Chefs und müssen es mit ihrem Aussehen demnach auch keinem Vorgesetzten recht machen. Wer hingegen beispielsweise in der Finanz- oder Versicherungsbranche tätig ist - insbesondere im Kundenkontakt -, der hat meist ein paar ungeschriebene Gesetze zu beachten, was das äußere Erscheinungsbild angeht. Doch mit den folgenden Tipps findet sich selbst für diese konservativeren Branchen eine individuelle Business-Frisur, die das richtige Maß an Seriosität ausstrahlt.

Business-Frisuren für Damen

Nicht jede Frisur ist für den Job geeignet. Grundsätzlich darf zwar jeder selbst entscheiden, wie er seine Haare tragen möchte - für Selbstständige gilt das sowieso, und Angestellten darf nicht gekündigt werden, weil dem Chef das Haarstyling nicht gefällt. Doch unter bestimmten Umständen kann beispielsweise eine Versetzung in einen anderen Bereich aufgrund der Frisur gerechtfertigt sein: zum Beispiel, wenn der Kontakt mit Kunden ein konservatives Erscheinungsbild erfordert und der Arbeitgeber Dreadlocks oder bunte Haare dafür als ungeeignet betrachtet. Auch Sicherheitsaspekte können eine Rolle spielen.

Von diesen Einschränkungen einmal abgesehen, haben Frauen ebenso wie Männer heutzutage viel Spielraum, was das Haarstyling angeht. Bevor man sich für eine bestimmte Frisur entscheidet, sollte man sich jedoch die Frage stellen, welche überhaupt zum eigenen Typ passt; also beispielsweise zum Kleidungsstil, aber auch zum Charakter. Wichtig ist zudem die Gesichtsform. Eine Frisur kann beispielsweise markante Züge weicher wirken lassen und umgekehrt - dieser Guide verrät, wie's geht.

Die Entscheidung für eine Haarfarbe dürfte Frauen angesichts der riesigen Auswahl an Haarfärbeprodukten beinahe noch schwerer fallen als die für einen passenden Schnitt. Als Faustregel gilt: Mit Natürlichkeit liegt man im Job nie verkehrt. Meist ist die natürliche Haarfarbe ohnehin die, die einem am besten steht - mit Highlights lässt sie sich gegebenenfalls etwas aufpeppen. Natürlich ist Färben völlig in Ordnung, dann sollte man jedoch ein besonderes Augenmerk auf die Pflege legen, denn trocknen die Haare durch die Farbbehandlung aus, wirkt das ungepflegt.

Mit diesen zeitlosen Damenfrisuren macht man in der Geschäftswelt garantiert nichts falsch:

  • Pixie: Der Riesenvorteil dieses Frisurenklassikers: Mit dem Styling verschwendet man keine Zeit. Waschen, trocknen, eventuell etwas Gel oder Wachs in die Haare geben - fertig.
  • Bob: Eigentlich gibt es "den Bob" gar nicht - vielmehr zahllose Varianten dieser Frisur: von lang bis kurz, von glatt bis wellig und von gerade bis asymmetrisch. Was die meisten Bobs gemeinsam haben: Sie lassen sich unkompliziert (um-)stylen und sind für businesstaugliche Looks ebenso gut geeignet wie für legere.
  • Sleek Chic: Dieser Look, für den die Haare mit Glätteisen, Haaröl und Glanzspray gestylt werden, funktioniert mit vielen Haarschnitten. Glatt, glänzend und glamourös: Der Sleek Chic strahlt Selbstbewusstsein aus - perfekt für taffe Business-Frauen.

Jobtaugliche Frisuren für Männer

Auf der sicheren Seite sind Männer mit gepflegten Kurzhaarfrisuren - und diese sind vielfältiger, als man meinen könnte:

  • Short Cut: Rasierte Side- und Undercuts sind out - stattdessen werden die Haare an den Seiten etwa 1 bis 2 cm, am Oberkopf etwa 6 cm lang getragen und die Spitzen fransig geschnitten. Die Längen lässig nach hinten stylen oder einen Seitenscheitel tragen.
  • Bro Flow: Dieser Look ist für Männer mit sehr dichtem Haar geeignet. Die wallenden Haare werden vom Friseur durchgestuft und lassen sich anschließend mit Gel oder Stylingcreme in Form bringen. Das wirkt lässig und elegant zugleich.
  • Wet Look: Für diesen eleganten Retro-Look sollte man ausschließlich ölfreie Stylingprodukte verwenden - sonst sehen die Haare nicht nass, sondern fettig aus. Am besten passt der Look zu Haaren, die oben etwa 10 cm, an den Seiten etwa 4 cm lang sind.

In der Medienbranche und in sozialen Berufen gilt häufig die Devise: Come as you are. Auch ausgefallene oder betont legere Styles wie der Man Bun werden dann in der Regel vom Chef akzeptiert. Allerdings sollte man sich grundsätzlich die Frage stellen, ob man sich selbst mit seinem Look einen Gefallen tut. Wie wir unsere Haare tragen, entscheidet mit darüber, wie andere Menschen uns wahrnehmen - wirkt die Frisur ungepflegt oder unseriös, kann sich dies negativ auf die Karrierechancen auswirken.

(Redaktion)


 


 

Haar
Frisur
Männer
Bob
Business-Frisur
Chef
Beruf
Regel

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Haar" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: