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  • 16.12.2015, 16:28 Uhr
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  • Deutschland
Betriebseinrichtung

Ratgeber Feel-Good-Management – Tipps zur Betriebseinrichtung

Im Zusammenhang mit der Steigerung von Arbeitnehmerzufriedenheit und Unternehmensattraktivität spielt das sogenannte Feel-Good-Management eine zunehmende Rolle. Mit Hilfe verschiedenster Maßnahmen soll im Rahmen dieses Konzepts die Beziehung zwischen Betrieb und Personal verbessert werden, um letztlich eine bessere Produktivität zu erzielen. Das Ziel besteht darin für mehr Spaß am Arbeiten zu sorgen. Die individuelle Gestaltung der Geschäftsräume nimmt hierbei eine zentrale Funktion ein. Im folgenden Artikel werden einige beispielhafte Möglichkeiten zur Optimierung des Interieurs genannt.

Von der faden Kantine zur Chillout-Lounge

Wie eine TK-Studie zur Stresslage der Nation bestätigt, dessen Ergebnisse und Grafiken unter www.tk.de nachvollzogen werden können, macht einem Großteil die Arbeit keinen Spaß und mehr als 60 Prozent der Befragten gaben an zu viel Arbeit erledigen zu müssen. Mit Feel-Good-Management möchten immer mehr Betriebe zur Verbesserung des Arbeitsklimas beitragen, um den Stress ihrer Belegschaft zu reduzieren und damit eine Erhöhung der Effizienz erzielen. Der erste Schritt ist bei dieser Art von Betriebsmanagement in der Regel die Umgestaltung der Geschäftsräume. Langweilige Büros und trübe Pausenräume machen Platz für modernste Entspannungsoasen inklusive Ruhezonen für das beliebte Powernapping. Schließlich soll das kurze Nickerchen zwischendurch in Sachen Konzentration wahre Wunder wirken.

Folgende drei Faktoren des Feel-Good-Managements werden thematisiert:

1. Aktivzonen für aktive Erholung
2. Ruhezonen für passive Erholung
3. Maßnahmen für das leibliche Wohl (Ernährung)

Entspannungszonen als Motivationsschub

Von Entspannung fehlt in vielen Unternehmen leider jede Spur. Möchten sich Mitarbeiter in ihrer Pause etwas Ruhe beispielsweise vom Büro-, Produktions- oder Verkaufstrubel gönnen, suchen sie vielerorts vergeblich nach geeigneten Rückzugsorten. Wer den Trend des Feel-Good-Managements nicht verpassen und seiner Belegschaft stattdessen echten Mehrwert in Sachen Betriebskultur bieten möchte, muss hier ansetzen. Denn eine Steigerung der Produktivität lässt sich zum Großteil mit den Mitarbeitern erzielen. Schließlich sind sie der Antriebsmotor für sämtliche Geschäftsprozesse und unverzichtbar für wirtschaftlichen Erfolg. Grund genug den Umsatzgeneratoren ein Plus an Erholung zu bieten, damit sie nach der Pause frisch erholt und mit klarem Kopf die nächsten Herausforderungen meistern können. Für die Raumausstattung bedeutet das eine neue Ausrichtung weg vom eintönigen Pausenraum hin zur einladenden Chillout-Lounge. Mit separaten Räumlichkeiten, die vom Betriebslärm abgeschottet sind und mit komfortablen Relaxliegen zum Entspannen einladen, lassen sich Mitarbeiter motivieren. Geschmackvolles Mobiliar könnte zum Beispiel mit Kissen, anschmiegsamen Decken und beruhigender Hintergrundmusik ergänzt werden, damit sich das Personal rundum wohlfühlen kann. Clever ausgewählte Wandfarben und ein durchdachtes Lichtkonzept tragen zusätzlich zu einem erholsamen Aufenthalt im Ruheraum bei.

Genuss und Bewegung für mehr Wohlbefinden

Ganz oben auf der Agenda des Feel-Good-Managements stehen außerdem Genuss und Gesundheit. Die Einrichtung einer umfangreich ausgestatteten Betriebsküche ist häufig fester Bestandteil von entsprechenden Vorhaben. Neben dem Kaffee-Vollautomaten, der Mitarbeiter mit leckeren Kaffeezubereitungen versorgt, werden ergänzende Lösungen genutzt, um zur gesunden Ernährung anzuregen. Während früher lediglich die Mikrowelle zum Aufwärmen von Fertiggerichten zur Verfügung gestellt wurde, avancieren Betriebsküchen bei Feel-Good-Umgestaltungsarbeiten zu erstklassigen Genusstempeln. Während Mixer das Zubereiten von feinsten Smoothies erlauben, die dank frischer Zutaten aus dem Obst– und Gemüsefach den perfekten Pausensnack abgeben, erleichtern Entsafter das Bereitstellen eines frisch gepressten Orangensaftes. So oder so ähnlich könnte die Küchenausstattung in einem von Feel-Good-Management geprägten Unternehmen aussehen. Weitere Anregungen zu sinnvollen Küchenkleingeräten, welche den Arbeitsalltag bereichern können, finden Sie online in der entsprechenden Kategorie des Elektrogeräte-Händlers unter www.ekinova.de. Das Spektrum reicht von robusten Küchenmaschinen zum Kochen und Backen bis hin zum Smoothie-Maker. Neben dem elektronischen Repertoire, sollte die Firmenküche auch optisch zum Schlemmen einladen.

Mit appetitanregenden Farben wie Orange, stilvollen Oberflächen oder eleganten Sitzmöbeln wird der Essbereich einladend gestaltet. Spendiert der Betrieb täglich frisches Obst lässt sich eine gesunde Ernährung für maximale Leistungsfähigkeit fördern. Derartig kleine Gesten tragen maßgeblich dazu bei, dass sich das Personal wertgeschätzt fühlt, die Motivation steigt. Events wie regelmäßige Kochkurse oder ein monatliches Fitness-Frühstück, welche gemeinsam in der Firmenküche beziehungsweise im Essbereich veranstaltet werden, stärken darüber hinaus den Teamgeist und sorgen dafür, dass Mitarbeiter mehr Freude mit ihrem Arbeitsplatz verbinden.

Neben einer gesunden Ernährung trägt Bewegung zum Wohlbefinden bei. Möglicherwiese lässt sich innerhalb des Betriebsgeländes ein Fitnessraum eröffnen, welcher zum Aktivsein bereitgestellt wird. Gerade bei Tätigkeiten, die eine einseitige Körperbelastung mit sich bringen, wie es bei Bürojobs oder Fließband-Arbeiten der Fall ist, erfordern regelmäßige Trainingseinheiten zum Vorbeugen körperlicher Beschwerden. Verantwortungsvolle Chefetagen können diesbezüglich einiges zum Feel-Good-Management beitragen und mit Fitnessangeboten einen gesunden Ausgleich präsentieren. Zudem wären Schulungen für gesunde Körperhaltungen am Arbeitsplatz denkbar. Damit lassen sich zum einen Fehlzeiten durch Krankheiten minimieren und zum anderen wird die Zufriedenheit verbessert. Alternativ ist eine aktive Pausengestaltung vorteilhaft. Zubehör wie Tischtennisplatten, Tischkicker oder Büro-Golf regt zum Spaß haben an und steigert die Identifikation seitens der Belegschaft mit dem Betrieb. Solche Anschaffungen machen deutlich, dass dem Unternehmen nicht nur die Gewinne am Herzen liegen, sondern auch das Wohl der treibenden Kraft für den Erfolg: Nämlich das Personal.

Abschließend ein Video des Internetdienstleisters Jimdo, in dem Feelgood-Managerin Magda sowie die Gründer erläutern, wie sie eine positive Unternehmenskultur realisieren:

Was Unternehmen außerdem tun können, damit Mitarbeiter nach der Arbeit besser abschalten können, thematisiert der Beitrag zum Thema "Abschalten nach Feierabend, mehr Gelassenheit und effizienteres Arbeiten".

(Redaktion)


 


 

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