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Gewinneinbruch bei BMW

Der bayerische Autohersteller BMW zieht Bilanz für das zweite Quartal und verzeichnet einen herben Gewinneinbruch von rund 25 Prozent. Gründe für die geringeren Gewinnzahlen sind laut BMW gestiegene Personal- und Entwicklungskosten. Darüber hinaus habe das Unternehmen auch in neue Technologien investiert, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Ein weiterer Grund für die ernüchternden Zahlen ist auch, dass die Vorjahreszahlen besonders gut ausgefallen sind, da Sparbeträge, die aufgrund der Krise angelegt wurden, wieder zurückgeflossen sind. Auf der anderen Seite hatten die Analysten diesen Umstand bereits in den Prognosen einkalkuliert und einen höheren Gewinn erwartet. BMW konnte die Analysten aber bei den Erlöszahlen aus den Autoverkäufen überraschen. Die Zahlen lagen höher, als die Experten annahmen. Mit einer Rendite von 11,6 Prozent kann es das Unternehmen mit Audi aufnehmen. Beide Autobauer müssen aber mit Konkurrenz von Mercedes rechnen, die aber im zweiten Quartal nur 8,6 Prozent bei der Rendite erreichen konnten.

Prognosen für das Gesamtjahr 2012

Die Marge soll auch im Gesamtjahr in einem Bereich von acht bis zehn Prozent liegen. BMW muss aber – wie die anderen Hersteller auch – mit einer weiteren Talfahrt rechnen. Schließlich ist der PKW-Absatz in Europa derzeit auf einem sehr niedrigen Niveau. Vor allem in den südlichen Ländern Europas, die mit Schulden zu kämpfen haben, ist der Automarkt regelrecht eingebrochen. Einen Ausgleich können Länder wie China oder USA bieten, die immer noch auf Wachstumskurs sind.

(Redaktion)


 


 

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