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Klickbetrug

Facebook: Treiben Bots Anzeigenpreise in die Höhe?

Der Fall von Limited Run sorgte für Aufsehen. In einem Facebook-Eintrag gab das Unternehmen bekannt, dass es seine Unternehmensseite auf dem sozialen Netzwerk schließen will. Der Grund: Limited Run stellte fest, dass auf ihren Facebook-Anzeigen eine große Menge an Klicks verzeichnet wurden, obwohl das dafür notwendige JavaScript ausgeschaltet war.

Limited Run setzt darauf hin ein selbst entwickeltes Tool ein und stellte fest, dass für einen Anteil von 80 Prozent sogenannte Bots, also automatisierte Klickroboter verantwortlich waren. Selbstverständlich hielt sich das Unternehmen mit Verdächtigungen gegen Facebook oder Konkurrenzunternehmen zurück, Fakt ist, dass das soziale Netzwerk von derartigen Klickbetrügereien profitiert. Auf der anderen Seite kann auch ein konkurrierendes Unternehmen für den Klickbetrug verantwortlich sein, um damit die Finanzen von Limited Run zu schröpfen.

Forbes weist weiteren Fall nach

Nach der Bekanntmachung derartiger Praktiken hat sich Forbes einen weiteren Fall genauer angesehen. Die Advertising Research Foundation (ARF) fand in einem Experiment heraus, dass selbst leere Anzeigen gut bei Facebook funktionieren. Die Klickrate liegt nur unwesentlich unter den Anzeigen, in denen Bilder und Text vorkommen. Das Besondere an dieser Testanzeige war nicht nur, dass sie leer war, sondern auch die Nachfrage „Why did you click?“ „Mistake“ or „Curious“?“ enthielt. Die Zahl der beantworteten Fragen war allerdings zu hoch, als dass ARF einen direkten Klickbetrug durch Bots nachweisen konnte. Warum auch leere Anzeigen eine so hohe Klickrate aufweisen, bleibt bislang unverständlich.

(Redaktion)


 


 

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