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Unternehmensgründung: Deshalb ist der Businessplan so wichtig

Ein Businessplan wird in verschiedenen Situationen benötigt. Wer ein Start-up gründen möchte, kommt an ihm nicht vorbei. Aus Bequemlichkeit und Zeitnot – zwei gravierende No-Gos im Rahmen der Existenzgründung – greifen leider zu viele (angehende) Unternehmer auf vorgefertigte Geschäftspläne aus dem Internet zurück. Dies ist allein deshalb schon verheerend, weil ein Businessplan durch und durch individuell und auf den Adressaten abgestimmt erstellt werden sollte. Das Zeitinvestment lohnt sich, denn das Schreiben eines Businessplans ist wichtig.

Der Businessplan strukturiert das Projekt

Alles beginnt mit einer Idee. Der Glaube daran wächst, bis schließlich die Entscheidung fällt, in die Selbstständigkeit zu starten. Nun brennen Gründer voller Tatendrang und wollen alle Visionen am liebsten sofort realisieren. Jedoch unterschätzen viele Start-upper den Umfang ihres Projekts, die Hürden, Probleme und das oftmals fehlende Wissen. Dies sind typische Probleme von Gründern, die ein Businessplan abfedern kann. Er verschafft einen Überblick über alle Schritte, deren zeitlichen Ablauf und gibt so eine vor Fehlern schützende Ordnung vor.

Kapital und Businessplan gehören zusammen

Zu einem guten Geschäftsplan gehört zweifelsfrei ein detaillierter Finanzplan. Auch wenn jener auf vielen Annahmen beruht, steigt mit ihm die Wahrscheinlichkeit, dass Gründer ihren Kapitalbedarf realistischer planen. Sowieso sind die Finanzen eng mit einem Businessplan verknüpft. Nur selten haben Start-upper das nötige Kapital beisammen, um sofort loslegen zu können. Die Regel sind externe Quellen, die das Startkapital und später das Geld zur Weiterentwicklung des Unternehmens zuschießen. Wer einen günstigen Kredit aufnehmen möchte, der muss der Bank einen guten Businessplan präsentieren!

Der Businessplan analysiert Konkurrenten

Ein professioneller Geschäftsplan nimmt natürlich die eigenen Chancen und Stärken sowie Risiken und Schwächen in den Blick. Zugleich sollte er aber auch Wettbewerber fokussieren und deren Marktposition, Produkte und Service analysieren. Nur so erkennen Gründer, wie sie sich abheben können. Nie hätte beispielsweise Pepsi als einer der größten Lebensmittel- und Getränkekonzerne der Welt für Furore sorgen können, wenn das Unternehmen nicht den größten Konkurrenten Coca-Cola analysiert hätte. Wettbewerber im Blick zu haben, ist durch einen Businessplan wunderbar möglich.

Ein Businessplan ist Teil des Controllings

Im Businessplan ist von vielem die Rede, „wie es sein soll“. Annahmen, Erwartungen und Prognosen müssen jedoch regelmäßig kontrolliert werden. Start-upper tun dies idealerweise mindestens wöchentlich. Vor allem die Soll-Zahlen sind von Belang, können sich zu große Unterschiede zu den Ist-Zahlen doch verheerend auswirken. Nur wer gut vergleicht, kann auf Veränderungen reagieren. Eine Folge davon ist häufig der Pivot, wie ihn auch große Konzerne umsetzen. So hat gerade erst die kommunizierte strategische Neuausrichtung der Deutschen Bank aufhorchen lassen.

Der Businessplan verringert das Risiko zu scheitern

Ohne detaillierte Planung in die Selbstständigkeit zu starten, hat schon so manchem Gründer das unternehmerische Genick gebrochen. Dies muss nicht sein. Mit einem Businessplan haben Start-upper und übrigens auch schon viele Jahre am Markt bestehende Unternehmer einen Leitfaden zur Hand. Wer ohne diesen auf den hart umkämpften Markt drängt, der macht deutlich wahrscheinlicher Bekanntschaft mit der Insolvenz als ernsthafte Bedrohung der Unternehmensexistenz. Sowieso sollte der Geschäftsplan niemals seinen Zweck erfüllt haben – beispielsweise nach einer erfolgreichen Kreditaufnahme. Stattdessen helfen die in ihm definierten Ziele gerade in schwierigeren Zeiten weiter.

(Redaktion)


 


 

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