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  • 25.10.2019, 16:37 Uhr
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  • Deutschland
Comeback im Job

So starten Sie erneut durch - Tipps für den beruflichen Wiedereinstieg

Nach einer Krankheit oder Verletzung, die einen längeren Ausfall nach sich zieht, stellt Sie der Wiedereinstieg in den Arbeitsalltag manchmal vor Herausforderungen. Damit Ihnen ein erfolgreiches Comeback im Job gelingt, gibt es einiges, was Sie tun können, um sich selbst die erste Zeit zu erleichtern.

Rehabilitation und Sport

Eine längere Zwangspause kann Ihnen den Wind aus den Segeln nehmen. Um wieder richtig Gas geben zu können, hilft es sich auch körperlich in Form zu bringen. Vielleicht mussten Sie eine Reha machen, um betroffenen Körperpartien wieder zu mehr Beweglichkeit zu verhelfen. Im Anschluss daran tut es gut, regelmäßig Sport zu treiben. Lassen Sie es langsam angehen und setzen Sie sich keine zu ehrgeizigen Ziele. Es geht um Ihr Wohlbefinden.

Wenn Sie es nicht abwarten können aber Ihr Gesundheitszustand es Ihnen noch nicht erlaubt, Ihren Sport aktiv zu betreiben, bietet es sich an, wenigstens die spannendsten Wettkämpfe und Events mitzuverfolgen. Mit Sportwetten gestaltet sich das Zuschauen noch spannender. Die Zahlungsweisen sind unkompliziert und viele Sportliebhaber benutzen PayPal fürs Wetten. Bis Sie selbst wieder richtig in Bewegung sind brauchen Sie sich also nicht zu langweilen.

Manchmal können auch Selbstzweifel den beruflichen Wiedereinstieg erschweren. Die Angst vor dem Versagen und ein Misstrauen der eigenen Leistungsfähigkeit können nach einer Krankheit entstehen. Leistungsträger in Unternehmen sind häufig auch psychisch hohem Druck ausgesetzt. Die alten Aufgaben wieder zu übernehmen und sich erneut messen zu müssen, kann auf einmal auch vorher stark belastbare Arbeitnehmer verunsichern.

Eine unfreiwillige Pause sollte Sie nicht entmutigend. Das ehemalige Selbstvertrauen in die eigenen Fähigkeiten kommt mit der Zeit zurück. Vielleicht nicht ganz von allein, aber Sie können viel dafür tun, es sich selbst am Anfang leichter zu machen. Nach Verletzungs- und Erkrankungsphasen wieder fit zu werden und auf den alten Leistungsstand zu kommen kann auch Ihnen gelingen.

5 Tipps und Strategien für den Neustart nach längerem Ausfall:

● Kommunikation

Wie reagieren Ihre Mitarbeiter oder Kollegen nach Ihrer Rückkehr? Vielleicht arbeiten Sie mit reduzierter Stundenzahl, weil Sie noch nicht voll belastbar sind und fürchten mitleidige Blicke oder auf Ihre Erkrankung angesprochen zu werden? Befassen Sie sich frühzeitig mit diesen Fragen und überlegen Sie sich, was Sie über Ihre Krankheit preisgeben möchten und was nicht. In der Unternehmenskommunikation wird empfohlen, sich an eine simple Message zu halten.

Ausschweifende Erklärungen sorgen zwar für Verständnis und Mitleid, doch vielleicht wollen Sie das am Arbeitsplatz gar nicht. Das bringt das Arbeitspensum nicht voran, der Support Ihrer Kollegen hingegen schon.

● Mental Coaching

Es bieten sich Ihnen verschiedene Techniken an, um die psychische Belastbarkeit zu steigern. Neben der Teilnahme an betrieblichen Wiedereingliederungsmaßnahmen sollten Sie selbst an Ihrer Präsenz arbeiten. Ängste vor einem Rückschlag können Ihnen im Nacken sitzen und Sie müssen lernen damit umzugehen. Erstellen Sie sich allein oder mit der Hilfe eines geschulten Beraters Strategien um mit den aufkommenden Selbstzweifeln umzugehen.

Eine positive, zukunftsgerichtete Einstellung hilft Ihnen dabei, Ihre Ziele zu erreichen. Erstellen Sie sich realistische und nicht zu ehrgeizige Etappen-Ziele. Welche Aufgaben hoffen Sie bald wieder übernehmen zu können? Trauen Sie sich zu, wieder Durchsetzungsvermögen zu zeigen.

● Teamsupport fordern

Falsch gemeinte Rücksichtnahme durch Vorgesetzte oder Teammitglieder kann dazu führen, dass Sie sich weniger integriert fühlen. Vielleicht fühlen Sie sich bei den Ausführungen von übertragenen Aufgaben überwacht oder haben das Gefühl interessante, herausfordernde Aufgaben würden an Sie nicht vergeben. Kommunizieren Sie dem Team Ihre Arbeitsbereitschaft und Zuversicht.

Stellen Sie sich einen Kollegen zur Seite, der Ihr bei der Übernahme eines neuen Projektes Ihr Partner wird. So haben Sie ein Back-up für den Fall, dass Sie sich überfordert fühlen. Machen Sie Ihrem Umfeld klar, dass Sie sich in einem Prozess befinden und die Unterstützung des Teams brauchen.

● Arbeitszeiten anpassen

Passen Sie Ihre Arbeitszeit so an und optimieren Sie dadurch Ihre Leistung, dass Sie zu Ihren aktivsten Zeiten arbeiten. So schaffen Sie mehr und ermüden sich nicht zu stark. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie durch die Einnahme von Medikamenten oder Behandlungen zu gewissen Tageszeiten unter Müdigkeit oder Unwohlsein und sonstigen Nebenwirkungen leiden.

Beginnen Sie möglichst in Teilzeit und sprechen und bauen Sie erst nach und nach wieder mehr Stunden auf. Sie können versuchen Ihr volles Stundenpotential und Ihre ehemalige Flexibilität über einen längeren Zeitraum hinweg wieder zu erreichen.

● Lange Untätigkeit vermeiden

Auch wenn Sie sich Ihrer Leistungskraft noch nicht wieder sicher sind und noch nicht wissen, ob und wann Sie in den beruflichen Alltag zurückkehren, sollten Sie nicht untätig bleiben. Das Ausüben eines Sports oder Hobbies tut gut doch Sie können auch mehr tun: engagieren Sie sich sozial.

Ein Ehrenamt ist für ehemalige Leistungsträger ein gutes Training und eine Möglichkeit sich einzubringen und die eigene Belastbarkeit zu testen. Zudem gibt es Selbstvertrauen und ein gutes Gefühl, für andere etwas zu schaffen.

Fazit

Sie stellen die Weichen für Ihren zukünftigen Weg. Eine längere Krankheit führt zu Veränderungen in Ihrem Leben. Die Überwindung von Schwierigkeiten bereichert Sie jedoch auch: Neu gewonnene Erfahrungen führen zu Erkenntnisgewinn und zu dem Erwerb neuer Stärken und Fähigkeiten. Betrachten Sie den Neuanfang als Chance und lassen Sie sich und Ihrem Umfeld genügend Zeit sich auf die Situation einzustellen.

(Redaktion)


 


 

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