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  • 17.06.2020, 14:38 Uhr
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  • Deutschland
Datenschutz

Informationsaustausch im Weg

Datenschutz ist in aller Munde. Sehr deutlich sieht man das anhand der aktuellen Debatte um die sogenannte Corona-App. Man versucht mit deutlichen Signalen darauf zu pochen, den Menschen eine Corona-App zum Schutze ihrer Gesundheit aufzuwarten.

Dennoch weigern sich viele Menschen noch aus zum Teil auch berechtigten Gründen, diese App auf ihr Handy zu laden. Im erweiterten Sinne erfolgt das unter dem Aspekt des Social Engineering. Darunter versteht man die Preisgabe von vertraulichen Informationen, die dem Menschen wichtig sind, aber sie nicht preisgeben möchten. Es ist jedoch auch unter dem Begriff die Kunst zu vereinen, Menschen so zu manipulieren, dass sie vertrauliche Informationen preisgeben. In diesem Spannungsfeld bewegen wir uns seit Jahren. Vielen Menschen ist die Notwendigkeit bewusst, bestimmte Informationen preiszugeben und dennoch unterliegen wir der Verlockung der Annehmlichkeiten dann genau das zu tun. Es gibt unterschiedliche Anwendungen die ohne die Preisgabe von persönlichen Informationen gar nicht erst möglich wären. Das beste Beispiel findet man vermutlich im Bereich der Dienstleistungen rund um das Geo Lokationen. Hier geht es darum, nicht nur Landkarten zwecks besserer Orientierung bei einer Reise zu nutzen, sondern auch darin integrierte Dienstleistungen. Ein Beispiel dafür wäre die Suchmaschine und ein Empfehlungssystem für einen Restaurantführer. Wer allerdings die persönlichen Geo-Daten nicht preisgibt, wird auch keine Empfehlungen erhalten können. Darin liegt auch das Zwangsverhältnis, in dem sich Nutzer befinden. Es sind auch Informationen, die von dritter Seite unbefugt benutzt werden können. Wenn man sich bestimmte Informationen ansieht (zum Beispiel die Daten der Kreditkarte oder Passwörter), dann fällt sofort auf, dass Kriminelle diese Informationen für ihre Zwecke missbrauchen könnten. Hier können Bankkonten leergeräumt werden und mit den Informationen könnten auch Gesundheitsdaten in unbefugte Hände geraten. Damit ist ein Risiko verbunden, welches man als betroffene Person immer abwägen sollte.

Welche Informationen sollte man preisgeben?

Diese Frage ist immer im Zusammenhang mit dem Service verbunden, das man nutzen möchte. Es geht um jene Arten von Informationen, nach denen diese Kriminellen suchen. Diese können unterschiedlich sein. Wenn jedoch Einzelpersonen angegriffen werden, versuchen die Kriminellen normalerweise, Sie dazu zu bringen, ihnen Ihre Passwörter oder Bankinformationen zu geben, oder greifen auf Ihren Computer zu, um heimlich schädliche Software zu installieren. Mit der Installation bestimmter Apps steigt auch das Risiko an, dass man sich einfängt. Viele Nutzer wissen darüber zu wenig und besitzen auch keine Software gegen solche Angriffe. Wenn man ohne einen solchen Schutz diese Apps herunterlädt, dann erlaubt man den Menschen auch den Zugriff auf die Passwörter und gibt unter Umständen unbewusst Bankinformationen frei. Manche Programme können sogar die Kontrolle über Ihren Computer übernehmen.

Sicherheitsbedenken und Nutzen – gegenteilige Interessen zum eigenen Vorteil nutzen

Das Social Engineering wird leider auch von vielen kriminellen Netzwerken bedient. Mit jeder technischen Erneuerung kommt nicht nur der Nutzen zutage, sondern man schafft damit auch einen Mehrwert aus Sicht der Kriminellen. Verschiedene Taktiken bauen darauf auf, dass man die natürliche Neigung von Vertrauen benutzt. Man versucht dabei auch, die Software zu knacken. Ein Beispiel mag das vielleicht besser verdeutlichen. Bei vielen Menschen ist es einfacher ihn dazu zu bringen, das Passwort zu verraten als man versucht, das Passwort zu knacken. Hacker probieren daher sehr häufig durch vertrauensvolle Maßnahmen ihren Zweck zu befüllen. Hier werden zum Beispiel vertrauenserweckende Mails an den Geschädigten gesendet. Bei allen bedeutenden Sicherheitsaspekten geht es darum zu wissen, wem und was man vertrauen kann. Viele E-Mails sind jedoch täuschend echt und bei Verwendung des Logos nutzt man verschiedene Aspekte, um die Notwendigkeit eines legitimierten Anbieters vorzutäuschen. Man will klar und deutlich kommunizieren, dass man das Vertrauen gewinnen kann. Man sollte im Zweifelsfall einen Sicherheitsexperten beiziehen. Vor allem geht es darum, das schwächste Glied in der Sicherheitskette herauszunehmen. Es spielt keine Rolle, wie viele Schlösser und Riegel sich an Ihren Türen und Fenstern befinden. Genau nach diesem Prinzip sollte man auch bei dem Herunterladen von Programmen vorgehen. Besonders bei E-Mails von bekannten Personen ist man oftmals geneigt, sie zu öffnen und auf einen beigefügten Link zu drücken.

(Redaktion)


 


 

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