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Definition Gesellschafterversammlung

Mehrheitsentscheidungen in Gesellschaften

Die Gesellschafterversammlung ist ein strategisches Organ einer Gesellschaft, das sich aus all ihren Mitgliedern zusammensetzt. Jedes von ihnen verfügt über ein Stimmrecht, mit dem es Einfluss auf strategische Entscheidungen nehmen kann.

Bedeutung der Versammlung

Die Mitgliederversammlung ist ein zentrales Steuerungselement jeder Gesellschaft. Um jedem Gesellschafter (Gesellschafter Definition) ein faires Stimmrecht einzuräumen, sind die Abstimmungsmodalitäten im Gesellschaftsvertrag festgelegt. Während bei manchen Gesellschaften nach Köpfen gezählt wird, geht es bei manchen um die Höhe der gehaltenen Anteile. Ein Gesellschafter mit hohem Kapitalbeitrag hat in diesem Fall eine höherwertige Stimme.

Besonderheiten bei der Durchführung

Die Einberufung erfolgt durch den Geschäftsführer. Gibt es mehrere davon, kann jeder die Versammlung alleine einberufen. Für die Gültigkeit der Einladung ist es wichtig, dass sie per Einschreiben versandt wird. Weiterhin ist darauf zu achten, dass absolut alle Gesellschafter eingeladen werden. Fehlt auch nur einer unter den Geladenen, sind die Beschlüsse nichtig. Es ist dabei unerheblich, ob er die Nachricht tatsächlich gelesen hat. Wichtig ist nur, dass sie per Einschreiben versandt wurde. Bei der Einberufung gilt in der Regel eine Frist von einer Woche.

Termine von Gesellschafterversammlungen

Es gibt eine Reihe von Terminen, bei denen eine Versammlung stattfinden muss. Einer davon ist 8 Monate nach Geschäftsjahresbeginn. Es wird geklärt, wie der Jahresabschluss ausfällt und wie die Gewinne verwendet werden sollen. Weitere Gründe sind:

  • Mehr als die Hälfte des Stammkapitals ist verloren.
  • Gesellschafter mit wenigstens 10 Prozent Stammkapital berufen die Versammlung ein.
  • Der Geschäftsführer will Beschlüsse der Gesellschafter herbeiführen.

(Christian Weis)


 


 

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Stammkapital
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Beschlüsse

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