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Von wegen Krise: Steuereinnahmen steigen

Zwischen allem Gerede von Finanzkrise, Eurokrise, den Arbeitslosenzahlen und gestiegenen Lebensmittelpreisen, kann unter den Ministern allein Herr Schäuble zufrieden grinsen. Der Bundesminister der Finanzen konnte auch im Juli schon wieder steigende Steuereinnahmen verbuchen. Die Zukunft sieht vom Finanzministerium gesehen momentan rosig aus.

Mehr Einnahmen trotz hoher EU-Abgaben

Heute wurden neue Zahlen aus dem Finanzministerium bekannt: So wurden im Juli fast 44 Millionen Euro an Steuern eingenommen, was mit 1,9 Prozent deutlich mehr ist als im Juli des Vorjahres. Das ist sogar noch beeindruckender, wenn man bedenkt, dass der Bund eigentlich ein Minus von 2,8 Prozent eingefahren hat, weil sehr hohe Abgaben an die EU anfielen. Diese waren mehr als 70 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Die Länder dagegen nahmen 1,6 Prozent mehr ein, denn allein die Einnahmen durch die Lohnsteuer hatten sich mit 13,8 Milliarden um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat gesteigert. Gründe dafür sieht man in gestiegenen Tariflöhnen und mehr privatem Konsum.

Anhaltender Aufwärtstrend

Im Finanzministerium sieht man nun bereits einen anhaltenden Aufwärtstrend in der Wirtschaftsentwicklung. Im Monatsbericht für Juli ist zuversichtlich die Rede von „konjunktureller Belebung“ auch im zweiten Halbjahr 2013. Zudem sei die Exporttätigkeit gestiegen und werde wohl noch weiter steigen. Auch ist das Bruttoinlandsprodukt mit 0,7 Prozent wieder so hoch wie seit letztem Jahr nicht mehr. In Berlin justiert man deshalb bereits die Wachstumsprognose nach oben: von erwarteten 0,5 Prozent auf 0,6 oder 0,7.

(Redaktion)


 


 

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