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  • 06.07.2012, 15:45 Uhr
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  • Deutschland
Arbeitsmarkt

Zwiespältige Jobperspektiven in Deutschland

Angesichts der gesunkenen Arbeitslosenzahlen steigt ein wenig die Euphorie auf dem Arbeitsmarkt. Die Bundesagentur für Arbeit gab in diesem Frühjahr neue Zahlen bekannt, welche belegen, dass die Arbeitslosenquote im März um 82.000 gesunken ist.

Somit gibt es inzwischen nur noch 3.028.000 Arbeitslose, weniger als im Vorjahr. Für den aktuellen Rückgang der Arbeitslosenquote ist die Zunahme an sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen verantwortlich. Ebenso zeigen die Zahlen der Ausbildungsvermittlung Erfolge, da diese im Vergleich zum Vorjahr um 22.000 stiegen. Ob diese positiven Entwicklungen auch in der Zukunft Bestand haben werden und sich steigern, kann man jedoch nicht voraussagen.

Abgesehen von den sinkenden Arbeitslosenlosenzahlen steigt die Quote an studierten Arbeitern, welche aufgrund des Fachkräftemangels zuhause sitzen und trotz hohen Wissens für die nächsten Jahren keine Zukunftsperspektive sehen. Zahlreiche Arbeitslose sind auf der Suche nach einem passenden Job. Um für sich das Richtige zu finden, gibt es weitere Informationen auch online, je nach Wunschort und Berufswahl.

Im Voraus den richtigen Beruf wählen

Beispielsweise werden aktuell Arbeiter im sozialen Bereich gesucht. Sozialarbeiter und Erzieher werden aufgrund der steigenden Geburtenraten dringend benötigt. Der aktuelle Aufstand wegen mangelnder Kindertagestättenplätze in den westlichen Bundesländern bestätigt dies. Aufgrund der meist höher bezahlten Jobs ziehen viele von Ost nach West, um einen beruflichen Neuanfang zu wagen. Interessante Stellenangebote in Stuttgart und München locken viele Qualifizierte in den südlichen Raum Deutschlands. Ebenso bietet der Bereich der Pflege ein zukunftsorientiertes Arbeiten, da es aktuell viele alte Menschen in Deutschland gibt und immer wieder neue Altenheime geschaffen werden müssen. Somit werden auch Helfer in dem medizinischen Bereich gesucht. Es lohnt sich also, eine Ausbildung oder ein Studium als Krankenschwester, Arzthelfer, Altenpfleger, Ergo- oder Physiotherapeut zu machen, und auch Ärzte werden weiterhin benötigt.

Aufgrund der steigenden Zahlen von Schülern mit einem Abiturabschluss steigt auch die Zahl der Studierenden und das Interesse an studierten Fachleuten ebenso in der Informationstechnik und im kaufmännischen Bereich. Durch geringe Aufschwünge der Wirtschaft und des Tourismus sind auch viele Fachkräfte im Hotelgewerbe und Logistik - und Transportbereich gefragt. Die Zukunft schreit nach neuen Energiegewinnungsmöglichkeiten und Technologien, deshalb braucht man ebenso mehr Arbeiter im Bereich Mechatronik, Elektronik und Technik. Ingenieurwissenschaftsstudenten steht mit viel Mühe und Fleiß möglicherweise eine steile Karriere in einer Führungsposition bevor. Auch Lehrer im naturwissenschaftlichen Bereich werden gesucht, um die folgenden Generationen auszubilden und sie für die richtigen Berufe zu begeistern.

(Redaktion)


 

 

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