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  • 13.11.2019, 08:25 Uhr
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DIHK

Vanessa Weber: Aschaffenburger Unternehmerin wird in DIHK Board Europa berufen

Die Aschaffenburger Unternehmerin Vanessa Weber wurde in das DIHK Board Europa berufen. Die Geschäftsführerin der Werkzeug Weber GmbH & Co. KG gehört dem 24-köpfigen Gremium erstmals an, das im Auftrag des IHK-Dachverbandes die europäische Politik im Sinne der deutschen Wirtschaft begleiten und kommentieren soll. Vanessa Weber vertritt im DIHK Board Europa die IHK Aschaffenburg, aber auch die Interessen junger, weiblicher Unternehmer, die Wirtschaftspolitik nachhaltiger und ökologischer machen wollen. Für sie stehen die Themen Klimaschutz und Digitalisierung im Mittelpunkt.

Das DIHK Board Europa soll Input für politische Entscheidungen des Europäischen Parlamentes und der EU-Kommission liefern, Präsenz der deutschen Wirtschaft und unternehmerischer Interessen bei europäischen Entscheidern, Gremien und Veranstaltungen zeigen und in Deutschland für Europa werben. Die Mitglieder des Boards sind "Europa-Botschafter" in der IHK. Themen für die kommenden fünf Jahre sind vor allem ein "europäischer grüner Deal", ein stärkeres Europa in der Welt, eine moderne und wirtschaftsnahe europäische Wirtschaftspolitik sowie eine europäische Digitalpolitik, die neue Chancen ermöglicht.
"Das sind genau meine Themen", freut sich Vanessa Weber über die Berufung. Seit Jahren engagiert sich die Unternehmerin mit Plant-for-the-Planet für den Klimaschutz, wirbt für mehr Innovationsbereitschaft in Unternehmen und die Chancen digitaler Technologien wie 3D-Druck, künstliche Intelligenz, 5G und Blockchain. "Wachstum, eine starke Wirtschaft und ökologische Themen sind kein Widerspruch. Neue Technologien sind die Lösung. Wir müssen moderner werden im Denken und Handeln und alte Gräben überwinden. Europa kann genauso wie die allermeisten Unternehmen grüner werden und dennoch mehr Wohlstand schaffen", so die Unternehmerin.

Die begeisterte Europäerin engagiert sich seit Jahren für mehr Unternehmermut und fordert diesen auch von anderen Unternehmern immer wieder ein. "Wir müssen mutiger werden in unserer positiven Außendarstellung als Unternehmer und als Europäer", so ihre Forderung. Es brauche mehr europäische Identität – auch, um im Wettbewerb mit China und den USA nicht an Stärke zu verlieren und technologisch weiter zurückzufallen. Hier seien auch kleine Unternehmen in der Pflicht, ebenso wie alle Verbände der Wirtschaft.
Weber, die auch regelmäßig in großen Wirtschaftsmedien Blogartikel veröffentlicht und als Rednerin ihre persönlichen Erfahrungen mit einem großen Publikum teilt, sieht in ihrer Berufung die Chance, wirklich etwas zu verändern. "Ich möchte zeigen, wie kreativ Unternehmer sein können und das Bild des rein ertragsorientierten Kapitalisten überwinden helfen", sagt sie auch mit Blick auf die jüngsten politischen Debatten. "Kleine und mittlere Unternehmen sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und die Basis des gesamten Wohlstandes. Genau das zwingt sie aber auch, verantwortungsvoll und zukunftsorientiert zu handeln." Sie selbst wolle dafür ein positives Beispiel sein. Das ihr das gelingen kann, hat sie schon bewiesen. Im letzten Jahr wurde Vanessa Weber als "Vorbildunternehmerin" vom Bundeswirtschaftsministerium ausgezeichnet.

(Redaktion)


 


 

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