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Kündigungsgrund: Drogenkonsum

Drogenkonsum

Ist der Arbeitnehmer noch nicht drogenabhängig (Drogensucht), sondern kann er sein Verhalten hinsichtlich der Drogeneinnahme noch steuern, kommt eine verhaltensbedingte Kündigung in Betracht. Dies ist z.B. der Fall, wenn:

  • der Betreffende im Betrieb des Arbeitgebers mit Rauschgift handelt,
  • er gegen ein betriebliches Verbot, Drogen zu konsumieren, verstößt oder
  • er infolge Drogenkonsums seine arbeitsvertraglichen Pflichten nicht mehr voll erfüllt.

Einer Kündigung hat im Regelfall eine vorherige fruchtlose Abmahnung vorauszugehen.

Eine Kündigung scheidet regelmäßig aus, wenn der Arbeitnehmer im privaten Bereich Drogen nimmt, ohne dass eine Auswirkung auf das Arbeitsverhältnis gegeben ist (LAG Baden-Württemberg, Urteil vom 19.10.1993, NZA 1994, S. 175).

Literatur: Hönsch/Natzel, Kapitel D Rdnr. 184; Sowka/Schiefer, Teil H, KSchG, § 1 Rdnr. 154, 354

(VSRW-Verlag)


 


 

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