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Spitzenplatz bei Neugründungen

215 neue Stiftungen in NRW gegründet

In Nordrhein-Westfalen sind im vergangenen Jahr 215 neue Stiftungen des bürgerlichen Rechts gegründet worden. Damit nehme NRW im Bundesvergleich erneut einen Spitzenplatz bei den Neugründungen ein, teilte Innenminister Ingo Wolf (FDP) am Mittwoch in Düsseldorf mit. Nach seinen Angaben bestehen nun 2935 Stiftungen in NRW, mehr als in jedem anderen Bundesland.

Seit 2001 gebe es in NRW einen «ungebremsten Stiftungsboom». Die Summe des in die neu gegründeten Stiftungen eingebrachten Kapitals habe im Jahr 2007 rund 120 Millionen Euro betragen, hinzu kämen Immobilien und Beteiligungen.

Rund 68 Prozent der Stiftungen seien 2007 von Privatpersonen gegründet worden. Insgesamt stünden 800 Menschen dahinter, die sich teilweise zu Gruppen zusammengeschlossen hätten. Die übrigen 32 Prozent wurden von Firmen, Vereine, Kirchen sowie Banken gegründet.

Wolf sieht in Stiftungen eine «optimale Möglichkeit, Vermögenswerte sozialen, kulturellen oder anderen gemeinnützigen Zwecken dauerhaft zur Verfügung zu stellen». Wer dies tue, erhalte vom Staat steuerliche Erleichterungen.

Der Großteil der Stiftungen entstehe im sozialen Bereich, jedoch auch in den Bereichen Erziehung, Bildung, Wissenschaft und Kultur seien viele Stiftungen gegründet. Auch Völkerverständigung, Tier- und Umweltschutz sowie Religion und Sport hätten ihren festen Platz in der NRW-Stiftungslandschaft.

Wolf führt die große Zahl der Neugründungen auf das neue Landesstiftungsgesetz zurück, das bürokratische Hürden abgebaut und den Spielraum für die Stiftungen erweitert habe.

(stiftungen.nrw.de)

(Redaktion)


 


 

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