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5G-Netz

Autonom fahrende Autos auf dem Vodafone Campus

Premiere in der Landeshauptstadt: Erstmals kommunizieren Autos im 5G-Netz von Vodafone. Gleich nach dem Ende der Frequenz-Auktion für das 5G-Netze hatte Vodafone die erste 5G-Station in Düsseldorf aktiviert, damit Vodafone-CEO Hannes Ametsreiter Deutschlands erstes 5G-Video-Telefonat führen konnte. Jetzt kommunizieren am Vodafone Campus auch Autos miteinander.

Auf dem rund 20 Kilometer großen Testfeld KoMoD, was für „Kooperative Mobilität im digitalen Testfeld Düsseldorf“ steht, bringt die Mobilfunk-Station das Echtzeit-Netz in eine 5G-Zone. Gemeinsam mit der RWTH Aachen zeigt Vodafone im unteren Deck des eigenen Parkhauses, dass Fahrzeuge und Parkplatz-Sensoren Daten verzögerungsfrei austauschen und die Autos so fahrerlos einparken können. Hintergrund ist, dass die Parkplatzsuche in Städten und Parkhäusern mitunter länger dauert als die eigentliche Fahrt zum Ziel. Laut einer Studie verbringt ein Mensch in Deutschland durchschnittlich 41 Stunden im Jahr mit der Suche nach einem freien Parkplatz. Das ist nicht nur zeitraubend, sondern verursacht auch unnötigen Lärm und Abgase.

Vodafone und das Institut für Kraftfahrzeuge der RWTH Aachen zeigen bei KoMoD, wie eine vernetzte Parkhilfe die nervige Suche nach Parkplätzen für Autofahrer digital erleichtert. Dafür werden spezielle Ultraschall-Sensoren, die von den Mobilitätsexperten von Vodafone Automotive in Italien entwickelt wurden, auf den Parkplätzen am Vodafone-Parkhaus montiert. Sie melden über das Mobilfunknetz von Vodafone, welche Parkplätze frei und welche belegt sind. Zukünftig nutzen Autos diese Informationen, um auf der schnellsten Route zum nächsten freien Stellplatz zu fahren. Die Partner zeigen bei KoMoD, wie die Fahrzeuge basierend auf diesen Informationen autonom einparken. Auf Basis der durch einen zentralen Server bereitgestellten Informationen weiß das Testfahrzeug der RWTH Aachen welche Parkplätze frei sind und steuert eigenständig dort hin. Im Vodafone-Parkhaus steigt der Fahrer aus dem Testfahrzeug aus und per App sagt er dem Auto, dass es auf einem der freien Stellplätze einparken soll. Dem Auto werden der Zielparkplatz sowie Routeninformationen übermittelt, um auf schnellstem Wege zum Parkplatz zu gelangen. Auf dieser Basis steuert das RWTH-Testfahrzeug vollautomatisiert durch das Vodafone-Parkhaus bis zum freien Stellplatz. Auf Wunsch des Fahrers wird das Fahrzeug per App zur Abholung zurückgerufen. Das Auto parkt dann eigenständig aus und findet den Weg zum Fahrer.

(Redaktion)


 


 

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