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Aengevelt Research

In Düsseldorf fehlen aktuell fast 19.000 Wohnungen

3000 Wohnungen sollen jährlich in Düsseldorf entstehen - fordert Oberbürgermeister Thomas Geisel. Wenn das mal reicht: Aengevelt Research kalkuliert mit einem aktuellen Defizit von 18.700 Wohnungseinheiten in der Landeshauptstadt (siehe Grafik). Da ist eine gewaltige Aufholjagd angesagt.

Düsseldorf wächst und wächst.Der Wohnungsbau hält mit der stetig wachsenden Bevökerung nicht nach. Auch deshalb, weil - laut Aengevelt - Jahr für Jahr rund 1700 Wohneinheiten vom Markt verschwinden. Weil sie marode sind, überaltert, nicht bewohnbar; weil sie abgebrochen und, im besten Fall, durch neue Wohnungen ersetzt werden.

Immerhin verheißen Daten aus dem Jahr 2016 eine Verbesserung: rund 4500 Baugenehmigungen wurden erteilt, etwa 3500 Wohnungen fertiggestellt. Dieser Rekordzahl wird durch den oben genannten Mindest-Erhaltungsbedarf von 1700 Wohneinheiten aber auch gleich wieder relativiert. Und die Jahre vor 2016 zeitigten ohnehin vergleichsweise geringe Neubautätigkeit.

2015 wurden beispielksweise nur rund 1100 neue Wohnungen fertiggestellt. Die magische Zahl von 3000 Einheiten pro Jahr wurde während der letzten zehn Jahre kein einziges Mal auch nur annäherungsweise erreicht.

Angesichts der anhaltenden Knappheit nimmt es nicht Wunder, dass Mieten und Kaufpreise auf kontinuierlichem Weg aufwärts sind. In der unteren (bis 2500€/m2) und mittleren (bis 3250€/m2) Preiskategorie wurde bei Eigentumswohnungen dabei der größte Zuwachs registriert. Mit anderen Worten: Die preiswerten Wohnflächen nähern sich den ohnehin teuren tendenziell an.

(Redaktion)


 


 

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