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boot 2017 - die Branche hält Kurs

Während vor den Düsseldorfer Messehallen das Boot der Wasserschutzpolizei noch um eine Ecke bugsiert wurde, um seinen Liegeplatz zu erreichen, waren drinnen die boot 2017-Honoratioren bereits vor Anker gegangen und wussten Gutes zu berichten.

Die 17 Messehallen sind vollends gefüllt, die Branche befindet sich im Aufwärtstrend. Gute Voraussetzungen also für das Gelingen der weltgrößten maritimen Show vom 21. bis 29. Januar 2017.

„Die maritime Branche in Deutschland befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs“, freute sich Jürgen Tracht, Geschäftsführer Bundesverband Wassersportwirtschaft (BVWW). Dabei verwies er auf das 2016, das ein gutes Jahr gewesen sei, und auf die letzte boot, deren positiver Trend dazu beigetragen habe.

Zwei Milliarden Euro Jahresumsatz

Mit einem Gesamtumsatz von rund zwei Milliarden Euro an maritimen Gütern und Dienstleistungen verzeichnete die Branche deshalb ein dreiprozentiges Wachstum. Ein Wachstum, das auch 2017 weiter aufwärts gehen soll. Denn: „Nach Einschätzung der Unternehmen wird der positive Markttrend anhalten. Gut 90 Prozent der Unternehmen rechnen mit gleichbleibenden oder besseren Geschäften im Jahr 2017“, so Tracht. Dabei geben im Moment die Motorboote und -yachten das Tempo vor. Segelboote können da nicht mithalten, sind bei den Verkaufszahlen sogar leicht rückläufig.

Die Gründe? „Bei Motorbooten hat man ein Steuer in der Hand und man kann mit einem Gashebel das Tempo bestimmen, vielleicht liegt es daran“, spekulierte Tracht. Ebenso könne es an den Kosten liegen, da Segelboote teurer sind.

Zahl der Freizeitmatrosen nimmt zu

Eine positive Entwicklung ist die Anzahl der Neueinsteiger auf dem Markt. So hat sich die Zahl der maritimen Süß- und Salzwassermatrosen von 2006 um mehr als 27 Prozent auf über 80.000 Personen im Jahr 2015 erhöht. Ausschlagegebend sollen dabei insbesondere junge Familien im Alter von 25 bis 40 Jahre mit Kindern sein – oder eben die gesunkenen Preise auf dem Gebrauchtmarkt, die, laut Tracht, in den letzten Jahren um 30 bis 40 Prozent gefallen sind.

Kurzum: die maritime Branche Deutschland mit rund 18.000 Beschäftigten in 6.000 Betrieben blickt in eine positive Zukunft, bei der die Messe weitere Impulse setzen soll. Impulse, von denen Messechef Werner Dornscheidt gerne berichtet.

„Es ist eine Messe der Superlative mit beeindruckenden 72 Premierenvorstellungen“, sagte Dornscheidt und berichtete von 1.813 Ausstellern aus 70 Ländern, die „alle Segmente für den Wassersport am, unter und auf dem Wasser“ abdeckten. Neben 60 Superyachten von bis zu 30 Metern, gibt es dabei zwei Aspekte, die besonders ins Auge stechen.

  • Zum einen ist dies das neue Messe-Event boot INTERIOR, das sich dem Ausbau und der Ausstattung der Megayachten widmet.
  • Zum anderen die neue Publikumsattraktion „The Wave“, die erste stehende Deep Water Welle. Sie ist neun Meter breit, steht in Halle zwei und erzeugt unterschiedlich hohe Wellen von bis zu 1,50 Meter Höhe und bietet damit „unbegrenzten Surfspaß“.

Große Freude: Der Prinz kommt...

Mit sichtlicher Freude berichtete Dornscheidt über den Besuch des monegassischen Fürsten Albert II. am 23. und 24. Januar in der Landeshauptstadt, da auf der boot die Zusammenarbeit der Fürst Albert Stiftung, der Deutschen Meeresstiftung und den Düsseldorfern verkündet wird. „Für uns als Veranstalter der boot ist es einen große Ehre“, sagte Dornscheidt und unterstrich dabei, dass es „keine finanzielle Vereinbarung“ bei der Unterstützung der Stiftung seitens der Messe gebe. Es sei ein Hand-in-Hand-Agreement.

Auf der einen Seite Unterstützung bei dem Schutz der Meere, auf der anderen Seite jedoch Hinweise auf die Angebote von Kreuzfahrten, die ihren ökologischen Zenit derzeit noch nicht einmal im Visier haben. Zwei Antipoden, die für die Messe offenbar kein Problem darstellen. Dornscheidt: „Es ist eine logische Konsequenz, dass unsere Besucher Informationen über Kreuzfahrten erhalten.“ Die Rolle als Messe sei, den Markt abzubilden und darzustellen. „Und wir stellen den Markt dar“, fügte Petros Michelidakis, Director boot Düsseldorf, hinzu.

Die boot 2017 beginnt am Samstag, 21. Januar, und endet am Sonntag, 29. Januar 2017, Öffnungszeiten: täglich 10:00 - 18:00 Uhr. E-Tickets für die boot Düsseldorf können schon jetzt zum günstigen Online-Preis von 17,00 Euro für die Tageskarte sowie 25,00 Euro für das Zwei-Tagesticket geordert werden. Wer es noch günstiger haben möchte (14,00 Euro Tageskarte und 23,00 Euro Zweitageskarte) und dazu noch einen Mehrwert an Informationen, den Zutritt zur boot.club-Lounge mit freiem WLAN auf der boot 2017 sowie spezielle Angebote und Gewinnspiele nutzen möchte, der muss sich einfach auf boot.club.de anmelden und kann direkt von diesen Vorteilen profitieren.

(Manfred Fammler)


 


 

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