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Anlageimmobilien

Düsseldorf liegt voll im Trend

Düsseldorfer Immobilien sind bei Anlegern weiterhin beliebt, denn der Düsseldorfer Immobilienmarkt gilt als zukunftssicher. Und das nicht bei Luxus- und repräsentativen Gewerbeimmobilien. Die Gentrifizierung schreitet voran und Wohnraum bleibt knapp.

Der Düsseldorfer Immobilienmarkt ist weiterhin im Fokus der Anleger, denn er gilt als zukunfts- sicher. Hohe Kaufpreise werden bei Mehrfa- milienhäusern erzielt, aber auch Immobilien mit größerem Gewerbeanteil oder Altbauten in weniger hochpreisigen Lagen erfreuen sich großer Beliebtheit. Für eine Anlageimmobilie wurde im Jahr 2012 im Durchschnitt der Faktor 15,3 der erzielten Jahresnettokaltmiete ge- zahlt. Dieses und weitere Ergebnisse gehen aus einer Auswertung der aktuellen Zahlen des Gutachterausschusses und eigenen Erhebungen des Hamburger Makler- unternehmens Dahler & Company hervor.

Nachfrage übersteigt das Angebot

Düsseldorf überzeugt mit seiner Lage am Rhein, kultureller Vielfalt, hohem Freizeitwert, bester Lebensqualität und durch starke wirtschaftliche Faktoren. Als Messestandort und mit dem drittwichtigsten Flughafen Deutschlands zieht Düsseldorf Menschen aller Nationen zum Arbeiten und Leben an. Die Attraktivität der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ruft immer mehr Interessenten für Anlageimmobilien auf den Plan, denn die Investition in Düsseldorfer Immobilien gilt als zukunftssicher. Die Nachfrage übersteigt das Angebot an Mehrfamilienhäusern und Wohn- und Geschäftshäusern bei Weitem und reicht auch über die beliebten und zentral gelegenen Stadtteile hinaus. Der durchschnittlich erzielte Quadratmeterpreis für Mehrfamilien- häuser und Wohn- und Geschäftshäuser ist um circa fünf Prozent von 1.440 Euro auf 1.520 Euro angestiegen.

Gentrifizierung in Flingern und Unterbilk

Zu den besonders begehrten Stadtteilen gehören weiterhin Oberkassel, Niederkassel und Golzheim sowie die edlen und zentrumsnahen Wohnlagen am Hofgarten und Düsseltal. Hier werden nicht selten Kaufpreise erzielt, die jenseits der 20-fachen Jahresnettokaltmiete liegen. Besonders die bei der jüngeren Generation angesagten Stadtteile Flingern Nord und Unterbilk mit dem nahegelegenen Medienhafen werden verstärkt von Investoren nach- gefragt. Dies macht sich auch bei der Zahl der gehandelten Mehrfamilien- häuser und den Wohn- und Geschäftshäusern in Flingern und Unterbilk bemerkbar. Sie stieg in 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 85 auf 95 vermittelte Objekte. Die Stadtteile Derendorf mit großen Neubauvorhaben auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs und Heerdt mit dem neuen Stadtquartier „Heinrich Heine Gärten“ sind in den Fokus von Anlage- interessenten gerückt. Die zentral gelegenen Stadtteile Bilk und Oberbilk mit ihren zahlreichen Altbauten machen dagegen für Investoren aufgrund ihres noch recht moderaten Preisniveaus den Reiz aus.

Überdurchschnittliche Preise

Die starke Nachfrage von Investoren ermöglicht es, überdurchschnittliche Preise bei Immobilienverkäufen zu erzielen. In den linksrheinischen Gebieten Oberkassel, Niederkassel, Lörick und Heerdt müssen Käufer in den meisten Fällen deutlich über eine Millionen Euro Kaufpreis für den Erwerb eines Mehrfamilien- oder Wohn- und Geschäftshauses investieren. Die Möglichkeit, Objekte unter 500.000 Euro zu erwerben, wird zunehmend seltener. Während im Jahr 2011 noch 131 Objekte unter 500.000 Euro den Eigentümer wechselten, waren im Jahr 2012 lediglich 73 Verkäufe in diesem Preissegment zu verzeichnen. Im oberen Preissegment, ab 1,0 Mio. Euro Kaufpreis stieg die Zahl der Verkäufe von 134 gehandelten Objekten im Jahr 2011 auf 138 gehandelte Objekte im Jahr 2012.

Neubaubedarf wird nicht gedeckt

In den nächsten Jahre ist keine Trendwende in Sicht. Düsseldorf wächst um 2.700 Einwohner jedes Jahr, was einem zusätzlichen Bedarf von ca. 1.000 Wohnungen entspricht. Auch wenn die Neubautätigkeiten im Stadtgebiet verstärkt worden sind, wird dieser zusätzliche Bedarf nicht gedeckt. Viele Wohnungssuchende weichen deshalb auf benachbarte Gemeinden aus, in den innerstädtischen Lagen steigen die Mietpreise weiterhin. Eine Mietpreis- bremse, wie sie von der Rot-Grünen Landesregierung sowie der Opposition gehandelt wird und in Gebieten mit Wohnraummangel umgesetzt werden soll, würde den Anstieg der Mieten bei Bestandsobjekten zwar verlang- samen, aber nicht stoppen. „Auch die Gefahr einer Preisblase besteht nicht, denn es sind keine negativen Vorzeichen zu erkennen. Eine explosionsartige Kreditvergabe, auch an kaum kreditwürdige Verbraucher, wie sie im Vorfeld der amerikanischen Immobilienkrise bemerkbar war, ist in Deutschland nicht vorhanden“, sagt Immobilienexperte Heiko Lütge.

(Redaktion)


 


 

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