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„Antiviren-Software ist tot“

Symantec reagiert auf Berichterstattung

Symantec hat aufgrund der Medienberichterstattung über die Aussage ihres Vizepräsidenten, die sich in einem Artikel des Wall Street Journals fand, offenbar Erklärungsbedarf und spricht in einer Presseinformation ebenfalls von einer provokanten Aussage, die „zu einiger Verwirrung geführt hat“.


Das Abspielsymbol anklicken, um das Video zu starten:

In einem Youtube-Video erläutert Symantec Sr. Vice President Brian Dye, was mit seiner Aussage, dass Symantec Antiviren-Software nicht mehr als Geldmaschine sehen würde, tatsächlich gemeint ist. „Antivirus ist tot“ bezieht sich lediglich auf eine einzige Komponente, nämlich den konventionellen Virenscanner mit Signatur-basierter Erkennung sowie einigen Heuristiken.
Diese Komponente ist nach wie vor ein Bestandteil von Sicherheitslösungen – aber eben nur ein Bestandteil von vielen weiteren Schutzmechanismen. Diese zusätzlichen Schutzmechanismen sind mittlerweile essentiell, um vor heutigen Online-Gefahren wie webbasierten Angriffen, Ausnutzung von Sicherheitslücken, Erpressersoftware etc. schützen zu können. Der Virenscanner allein reicht dafür schon lange nicht mehr aus.

Vielseitige Schutzlösungen

Symantec-Lösungen für Endgeräte arbeiten schon seit Jahren – wie auch bei vergleichbaren Wettbewerbern – mit weiteren wichtigen Schutzmechanismen wie proaktiver Erkennung, Intrusion Prevention Systemen, Browserschutz und weiteren Technologien, um vor den heutigen Gefahren sinnvoll zu schützen. Die Schutzlösungen sind also bereits sehr viel mehr als ein reiner Virenscanner. Symantec weist darauf hin, dass Sicherheitslösungen für Endgeräte, sei es für private Nutzer oder für den Einsatz im Unternehmen, weiterhin wichtige Produkte im Sicherheitsportfolio von Symantec sind.

200 Tage, bis ein Cyberangriff erkannt wird

Unternehmen benötigen jedoch wesentlich mehr, als nur die Sicherung der Endgeräte, um ihre Informationen zu schützen. Hacker sind mittlerweile ausgesprochen kreativ und ihre Attacken ausgeklügelt. In komplexen IT-Strukturen sollten verschiedenste Sicherheitstechnologien- und -maßnahmen klug miteinander kombiniert werden, um die Einfallstore für Angriffe von webbasierten Attacken, über interne Einschleusung bis hin zu gezielten Angriffen im Blick zu haben und rechtzeitig reagieren zu können. Jedes Unternehmen muss heute damit rechnen, dass es angegriffen wird. Gleichzeitig dauert es im Schnitt bis zu 200 Tagen, bis ein Cyberangriff überhaupt erkannt wird. Die Herausforderung ist daher, den Angriff und das, was er bezweckt, möglichst schnell zu erkennen. Nur so kann der Schaden so klein wie möglich gehalten und z. B. ein Verlust wichtiger Daten verhindert werden.

(Redaktion)


 


 

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