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Anziehungskraft

Firmensitze: Unternehmen aus dem Ruhrgebiet fliegen auf Düsseldorf

Als vor einigen Jahren die Thyssen-Hauptverwaltung der Landeshauptstadt den Rücken kehrte und Essen als Firmensitz bevorzugte, reichten die Reaktionen von "Na und" bis "Kataastrophale Entwicklung". Mittlerweile beweist Düsseldorf seine Anziehungskraft - Nachbarstädte verlieren Unternehmen an die Rheinmetropole.

Als wolle Düsseldorf dem Revier den Thyssen-Weggang von damals vergelten, lockt die Stadt feine Firmen aus der Nachbarschaft an. Der möglicherweise neueste Coup: Der Mineralölkonzern BP (eine der Marken: Aral) will den traditionellen Aral-Standort Bochum verlassen - die Landeshauptstadt gehört zu den Favoriten für die Auswahl des neuen Firmensitzes.

Ebenfalls aus Bochum war vor geraumer Zeit der global tätige Anlagenbauer GEA an den Rhein gewechselt und hat sein neues Hauptquartier am Flughafen bezogen. In der Nachbarstadt Duisburg wird in wenigen Wochen der Reiseveranstalter alltours (alles, aber günstig) die Koffer packen und mit mehr als 400 Mitarbeitern sein neues Domizil in der Düsseldorfer City beziehen - ausgerechnet im aufgemöbelten Dreischeibenhaus, das vor einigen Jahren noch als Thyssen-Hochhaus bekannt war.

Auch aus Essen wird Wechselwilligkeit vermeldet. MFI, Entwickler und Betreiber von Shopping-Center (Bilker Arcaden) wird in Kürze ein Düsseldorfer Unternehmen sein. Da freut sich die Landeshauptstadt auf die guten Namen, auf Arbeitsplätze - und neue Gewerbesteuerzahler.

(Redaktion)


 


 

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