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Kinder treiben Handykosten in die Höhe

Spiele-Apps für Kinder treiben vermehrt die Handykosten der Eltern in die Höhe. Die Website Mumsnet hat herausgefunden, dass mehrere Familien aufgrund der Spiele-Apps rund 600 Euro Handygebühren als sogenannte "in-app purchases" zahlen mussten. Diese Kostenfalle kann allerdings blockiert werden.

Mit einem einzigen Klick können nicht nur Kinder massive Unkosten verursachen, wenn sie die Funktion der in-app-purchases erlauben. "Kostenpflichtige Apps sind Verträge, die grundsätzlich von Erwachsenen abgeschlossen werden sollten", erklärt Beata Hubrig, Anwältin bei Kedua.

"Kinder unter sieben Jahren sind absolut geschäftsunfähig. Zwischen dem siebten und 18. Lebensjahr haben sie eine beschränkte Fähigkeit, wobei ein Erziehungsberechtigter dieses Handeln genehmigen muss", so die Expertin. Zusätzlich gibt es die Regelung, dass ein Vertrag, der mit rund 20 Euro im Bereich des Taschengeldes liegt, auch ohne Erlaubnis der Erwachsenen wirksam ist.

App-Industrie nicht uneigennützig

Die Spiele-Apps können von Entwicklern unterschiedlich aufbereitet werden. Zum einen können sie nur für eine begrenzte Zeit genutzt werden, wobei oft  zusätzliche Kosten für eine längere Version verlangt werden. Zum anderen kann das Spiel permanent unterbrochen und nach in-app-purchases gefragt werden.

Um sich vor diesen Kosten zu schützen, sollte einerseits die Funktion auf dem Handy blockiert werden und das Internet bei Nicht-Benutzung ausgeschaltet oder auf das Gerät auf Flugmodus gesetzt werden. Der App-Store sollte zudem mit einer Gift-Card, anstatt mit der Kreditkarte verbunden sein.

(pressetext.com)


 


 

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