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Feierliche ARAG-Tipps

Der Weihnachtsbaum auf dem Autodach

Alle Jahre wieder - spätestens am Heiligen Abend - muss ein Weihnachtsbaum her. In einem allgemeinen Wohngebiet dürfen Weihnachtsbäume nicht verkauft werden. So muss neben dem Kauf auch der verkehrssichere Transport geplant werden. ARAG Experten geben einige Tipps dazu.

Konnte man die hüfthohe Blaufichte noch locker unter den Arm geklemmt nach Hause tragen, so gerät der Transport der deckenhohen Nordmanntanne zur Herausforderung für Mensch und Fahrzeug. Weihnachtsbäume, die mehr als einen Meter aus dem Kofferraum ragen, müssen besonders gekennzeichnet sein, damit der Hintermann sie gut sehen kann. Niemals dürfen jedoch Kennzeichen oder Fahrzeugbeleuchtung verdeckt werden.

Soll das Nadelholzgewächs auf dem Autodach transportiert werden, ist auf eine sorgfältige Befestigung zu achten. Fällt der Baum während der Fahrt vom Dach auf die Straße und verursacht dort einen Schaden, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung grundsätzlich für den Fremdschaden auf. Rutscht jedoch das Gewächs nur hin und her und verursacht dadurch Kratzer im Lack des eigenen Fahrzeugs, muss der Autofahrer den Schaden selbst tragen, wenn die Kaskoversicherung keine durch Ladung verursachten Schäden übernimmt.

Kein Weihnachtsbaumverkauf im allgemeinen Wohngebiet

Weihnachtsbäume dürfen in einem allgemeinen Wohngebiet nicht verkauft werden. Das hat das Verwaltungsgericht Neustadt entschieden. Der Verkauf auf einer Fläche von rund 500 Quadratmetern an einer Durchgangsstraße sei unzulässig, da die Gemeinde "sonstige Gewerbebetriebe", zu denen auch der Verkauf im Freien zähle, im Bebauungsplan ausgeschlossen habe.

Ferner müsse in einem allgemeinen Wohngebiet der Verkauf der Versorgung des Gebiets dienen, was hier nicht der Fall war. So untersagte die Kreisverwaltung dem Händler den Christbaumverkauf in der Vorweihnachtszeit. Dieser wehrte sich und wollte das Grundstück künftig zum Christbaumverkauf nur noch in einem Umfang von circa 300 Quadratmetern nutzen. Das Gericht lehnte den Eilantrag ab. Aufgrund des rechtskräftigen Urteils vom Februar 2010 stehe fest, dass das unbebaute Grundstücks nicht zum Verkauf von Christbäumen zulässig sei.

(lifePR / ARAG)


 


 

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