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Spenden in Kupfer

Was tun wenn man in einer alten Spardose jede Menge Kupfermünzen entdeckt? Zum Supermarkt laufen und damit an der Kasse bezahlen? Man muss wohl damit rechnen, abgewiesen zu werden. Denn mehr als 50 Münzen müssen Kassierer pro Einkauf nicht akzeptieren. Wohin mit den Kupfermünzen, wenn das Portemonnaie aus den Nähten platzt, sagen ARAG Experten.

Viele Banken und Sparkassen haben Automaten, in die Kunden ihr Kleingeld einwerfen können. Die Summe wird dann dem Konto gutgeschrieben. Aber Achtung! Viele Banken haben Gebühren für die Rücknahme von Münzen eingeführt. Häufig bis zu fünf Euro pro Umtausch. Da kann das Tauschen plötzlicher teurer werden als die Münzen wert sind. Oft müssen sogar die eigenen Kunden bei ihrer Bank bezahlen. Probleme haben in jedem Fall Kunden einer Direktbank ohne Filialen. Die können zwar mit ihrem Kleingeld zur Sparkasse um die Ecke gehen, das Geldinstitut wird für den Umtausch dann aber in jedem Fall Gebühren kassieren.

Besser zur Bundesbank

Im Gegensatz zu Banken und Sparkassen muss die Deutsche Bundesbank die Münzen zurücknehmen. Sie nimmt auch alle Pfennige und D-Mark-Stücke an, die Sparer noch in längst vergessenen Verstecken und Sparbüchsen auffinden. Das Problem: Filialen der Deutschen Bundesbank gibt es nur in größeren Städten. Eine Übersicht über alle Filialen finden Verbraucher auf den Internetseiten der Deutschen Bundesbank.

Kleingeld in Spendendose

Eine Alternative ist es, das ungeliebte Kleingeld nach dem Einkauf in eine Spendendose an der Kasse zu werfen. Schnellrestaurants und einige Drogerien bieten das beispielsweise an. Wer überprüfen will, ob die Spendenorganisation, an die das Kleingeld geht, seriös ist, kann das auf der Homepage des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen in Berlin. Das Institut vergibt Spenden-Siegel und gibt Auskunft über Organisationen, die Spenden sammeln.

Deutschland rundet auf

Eine andere Form der Spende ist die Aktion „Deutschland rundet auf“. Mehrere Supermarktketten bieten an, die Summe an der Kasse aufzurunden. Aus 9,97 Euro werden dann zehn Euro. Die drei überzähligen Cent gehen an die Aktion „Deutschland rundet auf“, die sich um notleidende Kinder kümmert. Mehr Informationen zu der Aktion finden interessierte Verbraucher auf den Internetseiten von „Deutschland rundet auf“. Eine gute Sache für bedürftige Kinder und auch für Verbraucher, die auf Chaos in der Geldbörse lieber verzichten, finden die ARAG Experten.

(Esther Brandt)


 


 

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