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ARAG zum Oktoberfest

Ratschläge fürs Feiern auf den Wies'n

Bei allem Verständnis für die Feiernden auf dem Oktoberfest erinnert das Amtsgericht München daran, dass Festzelte kein rechtsfreier Raum sind. Die ARAG-Experten geben Tipps, wie die schunkelnden Feiernden den rechtlichen Fettnäpfchen ausweichen können.

Aus Deutschland und aus dem Rest der Welt werden wieder zahllose Besucher auf dem diesjährigen Münchner Oktoberfest erwartet. Obwohl auch die Kosten für Übernachtungen in den Münchner Hotels schnell einmal das Doppelte des Normaltarifes kosten können.Ohne Reservierung der Hotelzimmer oder im Bierzelt geht fast nichts. 

Feiern nicht auf leeren Magen

Wie reserviert man sich aber einen Platz im Lieblingszelt? Das ist leider bei jedem Wirt anders. Grundsätzlich gilt: Wer seinen Festzeltplatz sicher haben möchte, sollte früh reservieren. Ob es auch tatsächlich klappt, ist damit aber noch nicht sicher – denn die Plätze sind begehrt. Wer reserviert, soll aber auch ordentlich verzehren, finden zumindest die Wirte. In den meisten Zelten sind daher als Mindestverzehr zwei Maß Bier und ein halbes Hendl verbindlich.

Hausrecht gegen Pöbler

Der vereinbarte Zeitraum der Reservierung sollte allerdings nicht überschritten werden, da das Hausrecht auch im Festzelt gilt. So bekam ein 45-jähriger Mann, der gegen dieses verstieß, und sich eine verbale Auseinandersetzung mit dem Sicherheitspersonal lieferte, den "Polizeigriff" zu spüren. Der Mann klagte, denn er erlitt dabei einen Strecksehnenausriss am rechten Ringfinger und musste sechs Wochen lang eine Schiene tragen. Der zuständige Richter wies die Klage ab. 

Übelkeit im Taxi

Nachdem feucht-fröhlich Maß um Maß in den durstigen Schlund gespült wurde und die Hoffnung im Auge des Feiernden aufglimmt, dennoch großer Übelkeit entkommen zu können, sollte man sich dennoch gut überlegen, schnurstracks in ein Taxi zu steigen. Wer dies nämlich betrunken nutzt, muss damit rechnen, dass er sich eventuell übergeben muss. Grundsätzlich schuldet der Fahrgast dann die Erstattung der Reinigungskosten. Das hat laut ARAG Experten das Amtsgericht München entschieden.

Vorsicht beschwipster Passant!

Gemäß einem Urteil des bayerischen Gerichts müssen Kraftfahrer ihre Fahrweise an betrunkene Fußgänger anpassen, berichten ARAG Experten. Zu entscheiden hatten die nachsichtigen Richter einen Fall, in dem eine Motorradfahrerin während des Oktoberfestes einen Betrunkenen angefahren hatte, der bei Rot über die Ampel gelaufen war. Der Bikerin wurde eine Mitschuld zugesprochen. Sie habe während des Festes mit derartigen Vorfällen rechnen müssen, so die Richter

(lifePR)


 


 

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