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ARAG Trend 2016

Die meisten Deutschen arbeiten in ihrem Traumberuf

Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres hat die ARAG ihre Trenduntersuchung für 2016 veröffentlicht. Und diese zeigt ganz deutlich: Heutzutage ist der Job kein reiner Broterwerb mehr – insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene verlangen mehr vom Arbeitsleben.

Junge Menschen träumen nicht nur von einem bestimmten Beruf, sie ergreifen ihn. Daher ist es wenig verwunderlich, dass gutes Arbeitsklima und Spaß an der Arbeit den Deutschen weitaus wichtiger sind als das Gehalt. Das zeigt auch die repräsentative Untersuchung: 52,6 Prozent der Deutschen sind offenbar sehr glücklich mit ihrem Job. 18,4 Prozent der Befragten gaben an, bereits in dem Beruf zu arbeiten, der schon immer ihr Traumberuf war. Bei 14,8 Prozent wurde die heutige Tätigkeit im Laufe der Zeit zum Traumberuf und bei 19,4 Prozent kommt der ausgeübte Job dem Traumberuf zumindest recht nahe. In der Altersgruppe der 14- bis 29-Jährigen geben sogar 66,0 Prozent an, ihren Traumberuf ergriffen zu haben. Sie sind leistungsorientiert, selbstbewusst und es gewohnt, selbst zu entscheiden. Von ihren Vorgesetzten erwarten sie, dass diese mit ihnen auf Augenhöhe kommunizieren und für ihr Feedback offen sind. Darüber hinaus sind junge Erwachsene, die voller Elan in die Arbeitswelt eintreten, durch den selbstverständlichen Gebrauch von digitalen Technologien in der Lage, die Arbeitszeit ihrem Leben anzupassen. Aber sie sind auch kompromissloser, was ihren Traumberuf angeht: Halbe Sachen werden in puncto Job nicht gemacht!

Geplatzte Träume oder die Not zur Tugend machen

Von den 44,3 Prozent der erwerbstätigen Deutschen, die nach eigenen Angaben nicht in ihrem Wunschberuf untergekommen sind, haben immerhin 6,5 Prozent aus ihrem ehemaligen Berufswunsch ein Hobby gemacht - in den neuen Bundesländern waren es sogar 13,6 Prozent. Weitere 5,3 Prozent haben ihren Traumberuf nicht etwa aufgegeben, sondern hoffen, diesen eines Tages doch noch ausüben zu können. Lediglich bei 16,9 Prozent waren Vernunftgründe bei der Berufswahl entscheidend und bei 15,6 Prozent der befragten Erwerbstätigen spielte ihr eigentlicher Berufswunsch bei der Jobsuche keine Rolle. Für 85,7 Prozent der Erwerbstätigen ist ein gutes Arbeitsklima das Wichtigste im Job, gleich gefolgt vom Spaß an der Arbeit (83 Prozent). 78,6 Prozent aller Befragten ist sogar Abwechslung im Job weit wichtiger als gute Bezahlung (69,6 Prozent). Und Anerkennung (69 Prozent) sowie Freizeit (68,4 Prozent) sind den meisten wichtiger als der berufliche Erfolg, der mit 53,9 Prozent das Schlusslicht bildet. Besonders erfreulich: Nur 2,2 Prozent gaben an, dass Sie auf gar nichts an ihrem derzeitigen Job besonderen Wert legen würden, weil dieser für sie nur zum Broterwerb dient.

(Redaktion)


 


 

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