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Arbeitslosigkeit

Historischer Tiefpunkt 2010?

Befördert von dem starken Wirtschaftswachstum wird die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr nach Expertenansicht auf einen der niedrigsten Stände seit der deutschen Einheit fallen.

Wie die «Berliner Zeitung» heute berichtet, geht der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) in seiner neuesten Konjunkturprognose davon aus, dass im Durchschnitt dieses Jahres noch etwa 3,2 Millionen Menschen ohne Arbeit sein werden. Das sind mehr als eine Viertelmillion weniger als 2009. «Die Zahl der Erwerbslosen fällt damit auf den niedrigsten Stand seit 1992», sagte DIHK-Präsident Hans Heinrich Driftmanneitung. 

Driftmann verwies darauf, dass vor fünf Jahren, «also bevor die Hartz-Reformen wirkten», noch über 1,6 Millionen Menschen mehr ohne Arbeit waren. Da der Aufschwung nach Ansicht des Spitzenverbands an Breite gewinne, dürfte es zu einem weiteren Beschäftigungsaufbau kommen: Der DIHK rechnet angesichts der expansiven Job-Pläne der Unternehmen mit einem Anstieg der Erwerbstätigenzahl in der zweiten Jahreshälfte um rund 100 000.

(ddp)


 


 

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