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Deutsche Asia Pacific Gesellschaft

Attraktiver Wirtschaftsstandort Indien

In der Beurteilung des letzten Foreign Direct Investment (FDI) Confidence Index von A.T. Kearney hat Indien den zweiten Rang geschafft und liegt damit direkt hinter seinem großen Nachbarn, der VR China, und erstmalig vor den USA. „Indien wird für die nächsten Jahre ein interessanter Markt bleiben“, so die Einschätzung von Wolfgang Haehn, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Asia Pacific Gesellschaft e.V., Köln. Erwartete Rekorde bei ausländischen Direktinvestitionen und Wachstumsziele von 10 Prozent sprechen dafür.

Kulturschock vor dem Boom

Noch in 2000 war vom Boom der indischen Wirtschaft wenig zu spüren. Einen wahren Kulturschock erlebte ein Europäer, der erstmals auf dem internationalen Flughafen von Mumbai, 30 km nördlich der Stadt, landete. Um unbehelligt zu Taxi, Bus oder Mietauto zu gelangen, mussten die Reisenden von indischen Milizen vor den Heerscharen von Bettlern geschützt werden. Auf der Fahrt in die City erschrak man nachts über die Abertausenden von Schlafenden links und rechts der Straße und tagsüber schockte die Aneinanderreihung von Slumbehausungen aus Kartons und Plastikplanen. In Mumbai`s City, ehemals Bombay, dann schlechte Straßen, hoffnungslos verstopft mit Rikschas, Bussen und zweitaktigen, total veralteten Taxis, kaum Gehwege.

Als Fußgänger wurde das Überqueren der meisten Straßen zur Gefahr für Leib und Seele. Die ehemaligen Prunkbauten aus der englischen Kolonialzeit waren dem Verfall überlassen. Es hat sich inzwischen viel geändert, so Wolfgang Haehn. Er muss es wissen, denn er ist seit dreißig Jahren in Asien und Japan in unterschiedlichen Delegationen unterwegs gewesen. Seit der Gründung im Jahr 1985 steht er der Deutschen Asia Pacific Gesellschaft (DAPG) als Berater zur Verfügung, im November 2006 wurde er zum Vorstandsvorsitzenden gewählt.


 


 

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1 Kommentar

von Anonym
05.02.08 13:01 Uhr

Guten Tag,
ich schließe mich auch der Meinung von Herrn Rehan an. Es gibt viele Experten und Berater bzw. "Marktkenner" in Deutschland für den indischen Markt.
Aber leider viele dieser Experten kennen weder die indische Kaufkultur noch beherrschen diese die(regionale) Sprache.Meiner Meinung nach wer langfristig mit Indien Geschäfte machen möchte sollte mindestens Hindi sprechen und etwas mehr über Indien wissen als "chicken Curry".

In diesem Sinne
Gute Geschäfte

Dipl.- Kfm.Kakar


In diesem Sinne..

Dipl.-Kfm. Kamal Kakar

 

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