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Auftragslage auf Rekordniveau

Rheinmetall verbessert Prognose für 2015

Die Düsseldorfer Rheinmetall AG hat ihre Zahlen für das dritte Quartal 2015 vorgelegt. Umsatz und Ergebnis sind so deutlich gestiegen, dass der Konzern seine Umsatzziele für das laufende Geschäftsjahr angehoben hat. Die Auftragslage des Unternehmens liegt auf Rekordniveau.

Mit einer guten Geschäftsentwicklung in beiden Unternehmenssparten und einem deutlich erhöhten Konzernergebnis geht die Düsseldorfer Rheinmetall AG auf die Zielgerade für das Geschäftsjahr 2015. In den beiden Unternehmenssparten Defence und Automotive wurden deutliche Zuwächse beim Umsatz erwirtschaftet, die eine überproportionale Steigerung auf der Ertragsseite ausgelöst haben. Der erfolgreiche Geschäftsverlauf in den ersten drei Quartalen veranlasst Rheinmetall dazu, die Jahresprognose für 2015 leicht zu erhöhen. Der Konzern strebt nun einen Konzernumsatz von 5,1 Milliarden Euro an. Die bisherige Prognose lag bei 5,0 Milliarden Euro. Die operative Ergebnismarge soll auf „leicht über 5% ansteigen. „Rheinmetall ist wieder auf Kurs und hat sich mit seiner Aufstellung in vielen wichtigen Märkten stark positioniert. Dies belegt auch die gute Umsatz- und Auftragsentwicklung. Mit unseren Produkten im Defence-Bereich bedienen wir den in vielen Ländern wieder steigenden Bedarf bei der Ausrüstung der Streitkräfte. Im Automotive-Bereich sind die Themen der Treibstoff- und Emissionsreduzierung weiterhin hochaktuell – und auch hier sind wir mit unseren zukunftsweisenden Technologien bestens aufgestellt, um unsere Marktpositionen weiter auszubauen." sagt der Vorstandsvorsitzende Armin Papperger.

In den ersten neun Monaten 2015 erzielte Rheinmetall einen Konzernumsatz von 3,582 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Anstieg des Geschäftsvolumens um 367 Millionen Euro oder 11%. Währungsbereinigt lag das Wachstum bei 9%. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in den ersten neun Monaten 2015 verbesserte sich erheblich und kletterte um 117 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro. Nach dem dritten Quartal 2014 lag Rheinmetall bei 23 Millionen Euro. Das operative Ergebnis des Konzerns (EBIT vor Sondereffekten) stieg im selben Zeitraum von 39 Millionen Euro auf 140 Millionen Euro. Dies entspricht einem Zuwachs von 101 Millionen Euro. Mit dieser Ertragssteigerung erhöht sich das Ergebnis je Aktie im Berichtszeitraum von -0,39 Euro (2014) auf 1,89 Euro.

Gute Geschäfte im Ausland

Der Auftragsbestand des Rheinmetall-Konzerns blieb auf Rekordniveau und lag Ende September mit 6.988 Millionen Euro um 405 Millionen Euro über dem entsprechenden Vorjahreswert. Der Auslandsanteil des Umsatzes blieb mit 74% auf unverändert hohem Niveau. Regionale Absatzschwerpunkte waren neben dem deutschen Markt (26%) das europäische Ausland (36%), gefolgt von Asien (21%) und Nordamerika (11%). Wesentliche Auftragseingänge im dritten Quartal 2015 waren geschützte und ungeschützte Radfahrzeuge sowie Flugabwehrsysteme für Länder im asiatischen Raum, Ausrüstungen für Infanteriekräfte in der MENA-Region sowie verschiedene Munitionsaufträge.

(Redaktion)


 


 

Rheinmetall AG
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