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Augmented Reality

Virtuelle Alltags-Kunst

Mit der kostenlosen App Stiktu, die sowohl für iPhone als auch Android verfügbar ist, will einer der Layar-Mitgründer Augmented Reality und Social Media auf eine neue Art und Weise miteinander verbinden. Mit Stiktu ist es möglich, Plakate und andere grafische Oberflächen virtuell mit eigenen Zeichnungen oder Bildern zu versehen und diese Kreationen anschließend mit der Community zu teilen. Graffiti 2.0, sozusagen.

"Mit Stiktu legen wir die ganze Kraft von Augmented Reality in die Hände der User", erklärt Raimo van der Klein, Mitgründer von Layar, jenem Unternehmen, das für die Entwicklung der neuartigen Gratis-App verantwortlich zeichnet.

"Ich glaube aufrichtig daran, dass dies die innovativste Applikation ist, die derzeit in irgendeinem App Store angeboten wird", betont van der Klein. "Stiktu eröffnet eine unglaubliche Fülle neuer Möglichkeiten, wie wir mit der physischen Welt, die uns umgibt, interagieren können", so der Unternehmensgründer.

Äquivalent zu AR-Browser

Im Wesentlichen versteht sich Stiktu dabei als User-generiertes Äquivalent zu einem bereits im Juni 2009 vorgestellten AR-Browser, der auch unter dem Namen "Layar" vermarktet wird. Das technische Grundprinzip bleibt dasselbe: Die Anwendung überlagert das Blickfeld der Handy-Kamera in Echtzeit mit digitalen Informationen.

Im Unterschied zum Layar-Browser, wo Nutzer beispielsweise zum Verkauf stehende Immobilien, Jobangebote oder in der Umgebung befindliche Social-Network-Hotspots auf ihr Display serviert bekommen, fokussiert Stiktu vor allem auf grafische Elemente wie Werbeplakate oder Magazin-Cover. Diese können von den Usern einfach per Handykamera abgelichtet und anschließend mit eigenen Zeichnungen, Fotos oder Aufklebern ergänzt werden.

Die so entstandenen Kreationen können lassen sich mit anderen teilen, die diese dann ihrerseits wiederum weiterschicken, "liken" oder kommentieren können.

Weltweiter Start

Das erste Mal erblickte Stiktu schon im Dezember 2011 das Licht der Internetwelt. Zum damaligen Zeitpunkt wurde die Software lediglich zu Testzwecken in einem ausgewählten Teil der Europäischen Union freigeschaltet, um ihre weitere Optimierung voranzutreiben.

"Im Laufe der vergangenen Monate haben wir sehr viel von unseren Usern gelernt. Die große Zahl eingehender Anfragen bezüglich eines globalen Releases haben uns schließlich in unserer Entscheidung bestärkt, Stiktu auch für den Rest der Welt verfügbar zu machen", schildert van der Klein.

(Redaktion)


 


 

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