Weitere Artikel
Neuer Kleber

Henkel gewinnt Rheinischen Innovationspreis

Das Geschäftsfeld Transport und Metall des Unternehmensbereichs Adhesive Technologies des Henkel-Konzerns ist für die Entwicklung eines neuartigen Polyurethanharzes, das die Markteinführung einer faserverstärkten Kunststoff-Blattfeder im automobilen Leichtbau ermöglicht, mit dem Rheinischen Innovationspreis 2017 ausgezeichnet worden.

Mit dem Rheinischen Innovationspreis zeichnet die Unternehmerschaft Düsseldorf besonders innovative Ideen, Projekte und Produkte aller Unternehmensgrößen, Organisationen, Einrichtungen oder Einzelpersonen aus. Die unabhängige Jury besteht aus Entscheidern regionaler Unternehmen und beurteilt unter allen Teilnehmern nach den Kriterien Innovation, Nachhaltigkeit, Strategie und Systematik, Kreativität, Erfolgschancen am Markt und Performance.

„In diesem Jahr hat unsere Jury den Sieger des Rheinischen Innovationspreises nach teils neuen Auswertungskriterien gewählt. Die eingereichten Bewerbungen wurden nicht nur nach Kreativität und neuen Technologien, sondern auch nach konkreten Strategien und Systematiken bewertet, die Marktchancen und Markterfolg bestärken“, sagt Christoph Sochart, Geschäftsführer der Unternehmerschaft Düsseldorf. „Die Materialentwicklung von Henkel und ihr erfolgreicher Einsatz im automobilen Leichtbau hat die Jury in den Bereichen Innovation, Nachhaltigkeit und Technologie und allen weiteren Kriterien überzeugt.“

Durchschnittlich 17 Kilogramm Henkel-Technologie in modernen Autos

Henkel Adhesive Technologies entwickelt und liefert zahlreiche Klebstoffe, Dichtstoffe und Funktionsbeschichtungen für Automobilhersteller und Zulieferer weltweit. Einen Schwerpunkt bilden dabei Produkte und Technologien, die einen vermehrten Einsatz von Leichtbaumaterialien ermöglichen und so den Kraftstoffverbrauch und den Ausstoß von Kohlendioxid bei Autos senken.

So hat ein moderner Pkw durchschnittlich 17 Kilogramm Henkel-Technologie an Bord. Durch die Entwicklung des Zwei-Komponenten-Polyurethanharzes Loctite Max 2 hat Henkel den Einsatz faserverstärkter Kunststoffbauteile, so genannte Komposite, im Automobilbau weiter verbessert. Neben seinen besonderen Materialeigenschaften härtet Loctite Max 2 extrem schnell aus und ermöglicht so den Einsatz für die Großserienproduktion in der Automobilindustrie. Die erste kommerzielle Anwendung ist eine hochleistungsfähige Komposit-Blattfeder, die Henkel in Zusammenarbeit mit dem Zulieferer Benteler SGL entwickelt hat. Diese von Benteler SGL produzierte Blattfeder kommt seit 2015 in der Hinterachse des aktuellen Volvo XC90 zum Einsatz. Sie ist 4,5 Kilogramm leichter als herkömmliche Stahlschraubenfedern und vergrößert durch ihre kompakte Bauweise das Kofferraumvolumen.

(Redaktion)


 


 

Rheinischer Innovationspreis
Unternehmerschaft Düsseldorf
Christoph Sochart
Henkel Adhesive Technologies
Polyurethanharz Loctite Max 2
Benteler SGL
Volvo
Frank Kerstan
Konrad Brimo
Andreas Niegemeier
Olaf Lammerschop
Wolfgang Lupp

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Henkel" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: