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  • 14.01.2010, 21:18 Uhr
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  • Düsseldorf/Berlin
Sparkassen dementieren

Keine massiven Probleme beim Kreditkarten-Einsatz

Der Deutsche Sparkassen und Giroverband (DSGV) hat einen Bericht über anhaltend massive Probleme beim Einsatz von Kreditkarten im Inland dementiert.

Der Großteil der Karten funktioniere fehlerfrei, teilte der DSGV am Donnerstag mit. Die vom Jahr-2010-Fehler betroffenen Karten könnten an fast allen Händlerterminals «auf unterschiedlichen Wegen» eingesetzt werden. Zudem würden zum Geldabheben an Automaten Kreditkarten kaum genutzt.

Weiter hieß es, dass die Verfügungszahlen die Akzeptanz der Kreditkarten im Inland zeigten. Demnach würden diese «in hohem Maße» für Zahlungen eingesetzt und auch akzeptiert. Darüber hinaus sei die ersatzweise Zahlung mit EC-Karten überall möglich.

Zuvor hatte die «Leipziger Volkszeitung» (Donnerstagausgabe) berichtet, dass es nach Angaben einer DSGV-Sprecherin bei rund 3,5 Millionen Kreditkarten von Sparkassen und Landesbanken weiter Probleme gebe. Anders als bei den EC-Karten habe das Problem mit den defekten Chips hier bisher nicht behoben werden können.

Durch einen Software-Fehler war es nach dem Jahreswechsel bei rund 30 Millionen der mehr als 100 Millionen in Deutschland ausgegebenen EC- und Kreditkarten zu Problemen an Geldautomaten und Händlerterminals gekommen. Während der Einsatz der betroffenen Karten im Inland nach Angaben der Kreditwirtschaft und des Einzelhandels wieder möglich ist, bestehen weiter Probleme im Ausland.

Die Mehrzahl der betroffenen Finanzinstitute will die fehlerhaften Chips in den kommenden Wochen mit Hilfe eines Software-Updates neu programmieren.

(ddp)


 


 

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