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30 Prozent weniger

Einbruch bei Pkw-Verkäufen

In Deutschland sind im Juli deutlich weniger Pkw neu zugelassen worden als vor einem Jahr.

Mit 237 428 Fahrzeugen lag die Zahl der Verkäufe um 30,2 Prozent unter dem Vorjahresergebnis, wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) am Dienstag in Flensburg mitteilte. Auch die Neuzulassungen vom Juli 2008 wurden nicht erreicht.

Nach sieben Monaten wurden den Angaben zufolge 1,7 Millionen Fahrzeuge zugelassen, knapp 29 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Privatanteil der neuen Pkw habe bei 46,4 Prozent gelegen. Im Juli vergangenen Jahres hatte die Umweltprämie die Autoverkäufe um fast ein Drittel steigen lassen.

«Der Markt entwickelt sich nach den Sondereffekten des Vorjahres wie erwartet», sagte der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Matthias Wissmann, mit Blick auf die jüngsten Absatzzahlen. Die deutschen Hersteller würden jedoch von der wieder steigenden Nachfrage aus dem Ausland profitieren.

Laut KBA ging das Mini-Segment gegenüber dem erhöhten Vorjahreswert um über 50 Prozent zurück. Einen Anstieg der Zulassungen um 21,8 Prozent habe es dagegen in der oberen Mittelklasse gegeben. Auch bei den Gelände- und Sportwagen sei eine deutliche Zunahme verzeichnet worden. Von diesem Trend profitierten laut KBA von den deutschen Herstellern vor allem Porsche, Mercedes und BMW. Sehr deutliche Einbußen habe es dagegen bei Opel (minus 43,5 Prozent), Ford (minus 38,6 Prozent) und VW (minus 33,9 Prozent) gegeben.

Der VDA, in dem die heimischen Hersteller und Zulieferer organisiert sind, rechnet für 2010 mit einem Rückgang der Neuzulassungen um rund eine Million auf 2,8 Millionen bis 2,9 Millionen.

(ddp)


 


 

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