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Serie: Netzwerke(r) stellen sich vor

Axel Pollheim setzt Kesselhaus und Ständehaus immer wieder unter Dampf

Netzwerken ist einfach „in“... findet Axel Pollheim (61), von Hause aus Journalist, seit elf Jahren Leiter der Unternehmens-kommunikation bei IDEENKAPITAL und SIGNA (Unternehmen, die geschlossene Immobilienfonds entwickeln) und Netzwerker aus Passion.

Ständehaus Treff (bzw. bis 2002 der „Landhaus Treff“ im Landhaus Milser in Duisburg), Düsseldorf IN, „reden mit essen“ und „Was gibt`s Neuss?“ sind von Pollheim entwickelte Formate, die inzwischen weit mehr als 100.000 Menschen zusammengeführt haben. Für business-on schildert er seine eigene Erfolgsstory als Netzwerk-Enthusiast - mit reichlich Name-Dropping, wie es zum Netzwerken nun mal gehört:

"Die eigentliche „Keimzelle“ der Veranstaltung ist der „Landhaus Treff“ gewesen, wo 1999 der gerade zurückgetretene SPD-Chef Oskar Lafontaine am 30. November als erster Gast von Frank Plasberg interviewt wurde. Kanzler Schröder, CDU-Chefin Merkel, Clement, Schäuble, Wulff, Stoiber, Seehofer, Westerwelle, Gabriel und gerade eben zu Guttenberg waren alle zu Gast auf dem Barhocker neben Plasberg oder später ZEIT-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo.

Die noch intensivere Netzwerkveranstaltung in der Landeshauptstadt ist allerdings „Düsseldorf IN“. Miteinander, übereinander reden, Visitenkarten austauschen, Kontakte anbahnen, Termine festzurren – all das geht, wenn man auf engstem Raum mit 400 bis 500 Meinungsbildnern zusammen ist. So wie seit 2002 bei „Düsseldorf IN“ im „Alten Kesselhaus“ der Böhlerwerke.

Simples Rezept: Essen, trinken, reden

Also: gutes Essen, ein Bier oder ein Glas Wein genießen und vor allem viel reden – fertig ist eine interessante Veranstaltung. Interessant auch deshalb, weil keiner auf dem Podium steht und sich eine Viertelstunde am Mikrofon festhält. Keine laute Musik, die jegliche Kommunikation erschwert. Kein Themenabend, da die Leute ohnehin lieber über Gott und die Welt reden, als über ein vorgegebenes Motto. Keine zeitliche Begrenzung. Es gibt Gäste, die kommen um 19.00 Uhr und haben um 19.45 Uhr ihr selbstauferlegtes Pensum „abgearbeitet“. Andere sind schon um 18.20 Uhr da und machen mit Pollheim um kurz nach Mitternacht das Licht aus. Jeder nach seinem Geschmack.

Was ist der Reiz? Die Mischung macht´s. „Düsseldorf IN“ ist nicht monostrukturiert. Politiker treffen auf Sportler, Wirtschaftsleute, Vertreter der Kultur, Journalisten auf Rechtsanwälte. Und das bunt durcheinander. Jeder ist bereit, andere anzusprechen. Jeder ist bereit, angesprochen zu werden.


 


 

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