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Bäckerhandwerk

Brot und Brötchen werden teurer

Brot und Brötchen werden zum Jahresende etwas teurer. Wegen steigender Rohstoff- und Energiepreise sowie höherer Personalkosten erwartet der Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks künftig Preisanhebungen von durchschnittlich zwei bis drei Prozent für das gesamte Sortiment.

Je nach Produkt könnten die Aufschläge unterschiedlich hoch ausfallen, sagte Verbandspräsident Peter Becker am Freitag. Aufgrund der deutlichen Verteuerung von Butter sei schätzungsweise bei Croissants mit einem stärkeren Preisanstieg zu rechnen als bei Mehrkornbrötchen. Über die Höhe der Anhebung entscheide jeder einzelne Betrieb für sich. Für das laufende Jahr gehen die Bäcker von einem Gesamtumsatz von rund 13 Milliarden Euro aus, das wäre keine Veränderung im Vergleich zum Vorjahr. 2009 nahm der einzelne Betrieb im Schnitt 858.000 Euro ein.

Auffallend ist vor diesem Hintergrund die Ungleichverteilung von Betriebsgröße und Umsatz in der Branche: 72 Prozent aller Bäckereien in Deutschland setzen pro Jahr weniger als 500 000 Euro um und erwirtschaften damit nur 13 Prozent des Gesamtumsatzes im Bäckerhandwerk. Dagegen kommen 58 Prozent des Gesamtumsatzes von dem kleinen Anteil von 3 Prozent der Großbäckereien, die mehr als 5 Millionen Euro Umsatz machen.

Dem deutschen Bäckerhandwerk gehören 14.993 Betriebe mit 291.900 Beschäftigten an. Brot und Brötchen werden an rund 45.000 Verkaufsstellen angeboten.

(Michael Wojtek dapd)


 


 

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