Sie sind hier: Startseite Düsseldorf Finanzen
Weitere Artikel
Beratungsqualität

Neues Gütesiegel für Banken

Das Internet und mobile Endgeräte entwickeln sich für die Finanzwirtschaft immer deutlicher zum zentralen Kommunikationskanal für die Geldinstitute. In der Beratungsqualität liegt online bereits vorne.

Bei der ersten Verleihung eines neuen Siegels zur Beratungsqualität, das Finanzdienstleistern vom Düsseldorfer Handelsblatt künftig einmal monatlich gemeinsam mit den Kölner Meinungsforschern von Service Value verliehen wird, lagen die Online-Banken vorne und schlugen die etablierten Geldinstitute mit einem breiten Filialnetz. In der Kategorie “Altersvorsorge-Beratung in Kreditinstituten“, die den Auftakt machte, erzielte die Onlinebank Cortal Consors das beste Ergebnis. Gemeinsam mit der ING-Diba, die ebenfalls stark über das Internet tätig ist, hat sie fünf Sterne und damit die höchste Stufe erreicht. 13 Banken – darunter alle großen Namen wie Deutsche Bank und Commerzbank, Unicredit, Volksbanken und Sparkassen – waren im Test, für den 2000 Kunden befragt wurden.

Verschiedene Studien zeigen, dass Geldgeschäfte über das Internet und mobile Endgeräte weiter auf dem Vormarsch sind.  Besonders Banken mit Schwerpunkt Firmenkundengeschäft (71 Prozent) sehen sich von dieser Entwicklung bedroht. Aber auch die Mehrheit der Privatkundenbanken (56 Prozent) betrachtet den Wettbewerb durch Internet- und Mobilfunkanbieter als neue Herausforderung. Zu diesen Ergebnissen kommt die Studie „Branchenkompass Kreditinstitute“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Um sich dem wachsenden Wettbewerbsdruck zu stellen, planen 57 Prozent der Banken und Sparkassen bis 2013 größere Vertriebsinvestitionen im Internetbanking. Darüber hinaus wollen vier von zehn Instituten den sprunghaften Anstieg des Mobile Banking weiter vorantreiben. Dieser Vertriebsweg war durch den Smartphone-Boom bereits im vergangenen Jahr am stärksten gewachsen. Aktuell verfügen 38 Prozent der Institute über eine Funkfiliale – 2009 waren es erst 15 Prozent. Bis 2013 planen 43 Prozent der Banken in Kommunikations-Apps zu investieren. Darüber hinaus wollen 38 Prozent der Institute, aufwändige Mobile-Banking-Anwendungen entwickeln, mit denen sich Überweisungen, Wertpapierorders oder Zahlungen durchführen lassen. Diese können beispielsweise mit Positionsdaten verbunden werden, um Location-based Services zu offerieren.

(Redaktion)


 


 

Geldinstitute
Banken
Banken im Internet
Kommunikations-Apps
Güresiegel
Handelsblatt
Sparkassen
Wettbewerb
Beratungsqualität
Service Value
Altersvorsorge

Passende Artikel suchen

Finden Sie weitere Artikel zum Thema "Geldinstitute" - jetzt Suche starten:

Kommentar abgeben

Bei einer Antwort möchte ich per E-Mail benachrichtigt werden

 
 

 

Entdecken Sie business-on.de: