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Richtfest für Flugzeughangar 7

Bau des größten Hangars in NRW liegt bestens im Zeitplan

Der Bau des größten Flugzeughangars in NRW liegt bestens im Zeitplan: Nachdem der Rohbau nach rund zehnmonatiger Bauzeit fertig gestellt worden war, haben die beteiligten Unternehmen und Mitarbeiter heute das Richtfest für die Flugzeughalle 7 am Düsseldorfer Flughafen gefeiert. Der neue Hangar entsteht östlich des Terminals und bietet Platz für bis zu drei Großraumflugzeuge zum Beispiel des Typs Airbus 340-600 oder Boeing 787 Dreamliner.

Unter den Gästen der heutigen Feier waren der Düsseldorfer Oberbürgermeister Dirk Elbers, Air Berlin-CEO Joachim Hunold, Klaus Pacher, Leiter der NRW-Direktion der Ed. Züblin AG als Vertreter der beteiligten Baufirmen, und die Flughafengeschäftsführer Christoph Blume und Thomas Schnalke.

Fertigstellung 2009

Mit einer Länge von 220 Metern, einer Breite von 90 Metern und einer Höhe von 31 Metern bringt es die Flugzeughalle 7 inklusive Anbau auf eine Bruttogeschossfläche von insgesamt circa 37.000 Quadratmetern. Air Berlin wird den neuen Hangar nach seiner Fertigstellung im Frühjahr 2009 für die Wartung ihrer Flotte nutzen und Düsseldorf damit zu ihrem größten Wartungsstandort ausbauen. Für die Düsseldorfer Flughafengesellschaft ist es das größte Bauprojekt nach der Terminalerweiterung „airport 2000 plus“, die im Jahr 2003 abgeschlossen wurde. Zu Spitzenzeiten sind rund 200 Beschäftigte auf der Baustelle tätig und am Projekt beteiligt. Die Gesamtkosten für das Projekt, das von einer Arbeitsgemeinschaft unter der Federführung der Ed. Züblin AG und der Claus Queck GmbH durchgeführt wird, belaufen sich auf etwa 65 Millionen Euro.

„Einer Punktlandung zum vorgesehenen Fertigstellungstermin steht nichts im Wege“, sagt Christoph Blume, Sprecher der Flughafengeschäftsführung. „Mit dem Projekt wird die Bedeutung Düsseldorfs als Wartungsschwerpunkt und verkehrsstärkster Standort für die Air Berlin-Gruppe weiter ausgebaut.“

Wichtiger Schritt für Air Berlin

„Das heutige Richtfest für die neue Technikhalle ist ein weiterer wichtiger Schritt für Air Berlin, ihre Stellung als größte Airline am Flughafen Düsseldorf auch im technischen Bereich auszubauen“, sagte Air Berlin-CEO Joachim Hunold. „Zukünftig wird hier auch unser wichtigster Wartungsstandort sein. Die AB Luftfahrttechnik Düsseldorf GmbH wird am Flughafen Düsseldorf nicht nur die Flotte der Air Berlin-Gruppe warten, sondern auch das bereits bestehende Drittgeschäft verstärken.“ Derzeit beschäftigt Air Berlin am Standort Düsseldorf insgesamt etwa 2.700 Mitarbeiter, 40 weitere wurden im Bereich Technik neu eingestellt und die Zahl der Auszubildenden von zwölf auf 30 pro Jahr angehoben. Die Air Berlin-Gruppe bedient aktuell 63 Nonstop-Ziele ab Düsseldorf. Bei vielen Verbindungen erhöht die Airline dabei die Anzahl ihrer Frequenzen zum Beispiel nach Berlin, Dresden, Helsinki, London, Mailand sowie London – und bietet mehr Flüge zu Langstreckenzielen wie Fort Myers, Cancun und Male an.

Hangar bietet zeitgleich Platz für drei Großraumflugzeuge

Weil der neue Hangar östlich des Terminals direkt neben der LTU-Flugzeughalle 8 entsteht, kann die Air Berlin-Technik zukünftig beide Hallen nutzen. „Mit der Halle 7 wird es am Düsseldorfer Flughafen ein weiteres Bauwerk mit modernster Technik geben“, sagt Blume. So verfügt die Halle beispielsweise über zwei Kranbahnanlagen zum Transport von Trieb- und Leitwerken, über fünf Versorgungsschächte für die Technik – die so genannten Floor Pits –, ein Heizsystem in Kombination mit Fußbodenheizung und Torluftkanal und über modernste Brandschutztechnik mit flächendeckenden Schaumlöschanlagen.

Bei der Flugzeughalle 7, welche die größte am Düsseldorfer Airport sein wird, handelt es sich um eine Stahlkonstruktion mit Kastenpaneelbekleidung; im Torbereich ist entsprechend der Radarverträglichkeit eine Verkleidung aus Polycarbonat gewählt worden. Die Abmessungen des Hangars betragen circa 220 Meter in der Länge und 90 Meter in der Tiefe. Drei Langstreckenflugzeuge zum Beispiel des Typs A340-600 oder Boeing 787 Dreamliner finden dort zeitgleich Platz. Dazu ist ein zweigeschossiger Anbau für Lager-, Aufenthalts- und Sozialräume über zwei Ebenen vorgesehen sowie ein viergeschossiger Büroanbau mit Technikbereich im Keller und dem Haupteingang zum Flughafengelände für die Mitarbeiter.

Photovoltaikanlage

Auch dem Thema Energieersparnis wird beim Bau der Flugzeughalle Rechnung getragen. So wird auf dem Dach des Hangars eine 1.269 Quadratmeter große Photovoltaikanlage installiert, die bereits Ende dieses Jahres in Betrieb gehen wird. Über einen Zeitraum von 20 Jahren können dadurch bis zu 2.737.442 kWh in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Bis zu 2.475 Tonnen CO2 werden auf diese Art eingespart.

(Redaktion)


 


 

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