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Berliner haben Michael Garvens auf dem Radar

Das Debakel um BER, den neuen, noch lange nicht fertigen Flughafen in Berlin, zieht weite Kreise. Auch bis nach Köln. Denn auf der Suche nach einem neuen Flughafenchef haben die Berliner auch den Kölner Airportchef Michael Garvens im Fokus.

Der hat in den vergangenen Jahren den Flughafen in der Wahner Heide auf Kurs gebracht. Neue Destinationen, neue (Billig-)Airlines, neue Frachtunternehmen – mit viel Gespür, zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Entscheidungen zu treffen, hat Garvens von Jahr zu Jahr die Umsätze gesteigert. Allerdings müsste Garvens aus seinem bis 2017 laufenden Vertrag heraus gekauft werden.

Garvens dementiert. Noch. Er ist jetzt 54 Jahre alt, da kommen nicht mehr viele Gelegenheiten, am ganz großen Rad zu drehen. Ein solches wäre der neue Flughafen Berlin Brandenburg. Im Gegensatz zu Köln, wo ihm, der die Ärmel hochkrempelt und macht, zu viel geredet wird.

Garvens ist kein Problemlöser, sondern Problembeseitiger. Fluglärm in der Nacht, Streit mit Gewerkschaften und Airlinebossen – diese und noch viel mehr Baustellen würden in Berlin auf den erfolgreichen Manager warten. Schlimmstenfalls könnte es kommen, dass der jetzt im Raum stehende Eröffnungstermin 2014 weiter geschoben werden muss – Experten rechnen, dass erst 2017 auf dem neuen Berliner Flughafen die Jets starten und landen werden.

(Redaktion)


 


 

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