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Bernd Schwarzer in Rom

Düsseldorfer Künstler beeindruckt päpstliche Prälaten

Bis Ende Juli sind die Werke des Düsseldorfer Künstlers Bernd Schwarzer in der Via Muzio Clementi im Vatikanviertel zu sehen. Eröffnet wurde die Ausstellung „GlaubensKunst/KunstGlaube“ vom Kurator Guy Féaux de la Croix, Gesandter der Deutschen Botschaft beim Heiligen Stuhl.

Hohe Repräsentanten des Vatikans, Diplomaten und Kirchenhistoriker zählten zu den ersten Besuchern. Nicht ohne Grund: Bernd Schwarzer, der seine Düsseldorfer Künstlerwerkstatt in der Nähe der Ateliers von Otto Piene, Bert Gerresheim und Thomas Schütte hat, ist ein Künstler mit Tiefgang.

röffnungsredner Monsignore Gergely Kovác vom Päpstlichen Rat für Kultur sprach ihm visionäre Fähigkeiten zu. So malte der in Weimar geborene und in Düsseldorf aufgewachsene Künstler eine ganze Reihe von Grafiken, in denen er die deutsche Wiedervereinigung um mehr als ein Jahrzehnt vorwegnahm, so in dem in Rom ausgestellten Tuschebild aus dem Jahr 1977 mit dem Titel Apokalypse – Europa – Freiheit – Mauerfall (Freiheiten). In seinem Werk „Dämonen, Mauerfall, Revolution und Freiheit“ aus demselben Jahr fliegen Flugzeuge in die New Yorker Twintowers. 

In Rom zeigt Schwarzer auch einen „Christuskopf“, die „Deutsch-Europäische Kreuzigung“ und die „Deutsch-Europäische Pietà“, zudem polnische Flaggenbilder und ein großformatiges Werk Europäischer Vulkan aus der Gold-Blauen Reihe der Europabilder des Künstlers.

Bernd Schwarzer, dessen Werke u. a. im Landesmuseum Bonn, in der Kunsthalle Bremen, im Ludwig-Museum im Russischen Museum in St. Petersburg, in der Nationalgalerie in Tiflis, in der Staatlichen Kunstsammlung zu Weimar, im Kunsthistorischen Museum in Wien und im Nationalmuseum Seoul ausgestellt wurden, gehört zu den bekannten Gegenwartskünstlern. 

Im Gespräch ist nun eine Ausstellung mit 30 bis 40 Christusbildern Schwarzers in Manoppello in den Abruzzen. Papst Benedikt XVI. pilgerte im Jahr 2006 dorthin zu einem Bildnis Christi, das die Gläubigen als das wahre Grabtuch des Heilands verehren.

(Susan Tuchel)


 


 

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2 Kommentare

von BB
28.12.16 10:00 Uhr
Berühmt sein und Schuldner ?

Sehr geehrte Geistlichkeit,

eine derartige Berühmtheit . mal abgesehen von den Kosten solcher Events, sollte aus meiner Sicht
einfach nur menschlich
sich nicht vereinbaren lassen mit der Tatsache, dass der Künstler sich von anderen Menschen, denen er Geld schuldet über Jahre anbetteln lässt ohne zu reagieren, obwohl diese Menschen in eine Lebenskrise geraten sind und das Geld brauchen (wir sprechen hier von Summen zwischen 3000 und 5000 €.
Ich kann das weder menschlich noch christlich irgendwie verstehen.
Möge Gott der Gerechtigkeit auf Erden - prakitiziert durch ihre Erdenbürger - zu ihrem angemessenen Stellenwert verhelfen.
Übrigens bin ich nach Vorst. dieses besonderen Künstlers eine "böse Frau", weil ich mir mal erlaubt hatte bei Grippe Gute Besserung zu wünschen. Edel, edel !

von Petrus Bonaparte
25.02.17 22:54 Uhr
Gottes Künstler

Bernd Schwarzer beeindruckt durch visionäre, futuristische Malereien in Anlehnung der christlichen liberalen Werte. Er zeigt der Welt, daß mit himmlischen Einfluss, geniale Kunstwerke entstehen können. Er ist der zur Zeit wichtigste Maler, der Welt, weil er der einzige ist, der ehrfürchtig erkannt hat, daß Gott der größte Künstler ist.

 

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