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Bevölkerungsstatistik

Nordrhein-Westfalen schrumpft weiter

Die Bevölkerungszahl Nordrhein-Westfalens ist nach den Ergebnissen der amtlichen Bevölkerungsfortschreibung auch im Jahr 2010 weiter zurückgegangen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, hatte das bevölkerungsreichste Bundesland Ende vergangenen Jahres 17.845.154 Einwohner; das waren 27.609 weniger als Ende 2009.

Dieser Rückgang resultierte aus der negativen Bilanz bei der natürlichen Bevölkerungsbewegung (-44.804), d. h. wie jedes Jahr seit 1998 starben auch 2010 mehr Menschen (192.137) als Kinder geboren wurden (147.333). Allerdings ist die Anzahl der Neugeborenen nach dem historischen Tiefststand im letzten Jahr (145.029) wieder um 2304 angestiegen. Auch die Zahl der Sterbefälle war um 1323 höher als 2009.

Bei den Wanderungen war im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren wieder ein positiver Saldo zu verzeichnen. Das heißt, dass gut 17.300 Personen mehr nach Nordrhein-Westfalen zogen als das Land verließen. Jedoch reichte dieser "Wanderungsgewinn" - der höchste seit 2005 - nicht aus, um den "Sterbefallüberschuss" auszugleichen.

Wachstum an der Rheinschiene

Größte Stadt in Nordrhein-Westfalen ist weiterhin Köln (+9014 auf nunmehr 1.007.119 Einwohner), die seit Mai letzten Jahres die vierte Millionenstadt Deutschlands ist. Auf den weiteren Plätzen folgen Düsseldorf (+2518 auf 588.735), Dortmund (-864 auf 580.444) und Essen (-1624 auf 574.35). Die kleinste Gemeinde Nordrhein-Westfalens ist nach wie vor Dahlem (Kreis Euskirchen) mit 4116 Einwohnern (-66).

(Redaktion)


 


 

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