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Bieterkampf

Verkauf von E-plus steht zur Debatte

Wie der Nachrichtendienst pressetext meldet, wird das Telekommunikationsunternehmen E-plus möglicherweise auf den Markt geworfen. Das Düsseldorfer Unternehmen könnte Spielball im Bieterkampf um die Muttergesellschaft KPN werden.

Die niederländische Telefongesellschaft KPN versuche ein Angebot des Mobilfunkriesen America Movil abzuwehren. Dessen mexikanischer Chef Carlos Slim will seinen Anteil an KPN von fünf auf 27,7 Prozent erhöhen und bietet dafür acht Euro pro Aktie - dies sind insgesamt 3,25 Mrd. Dollar.

"Vor allem die enormen Verschuldungsraten der großen Anbieter sind momentan der bestimmende Faktor in der Branche", erklärt Pascal Göttmann, Analyst der Privatbank Merck Finck & Co, im Gespräch mit pressetext. Der große Konkurrenzdruck, der Ausbau von Netzen sowie ständig notwendige Großinvestitionen bringen die Unternehmen in Zugzwang, so der Experte.

Das Management der Niederländer rät seinen Anlegern, die Offerte abzulehnen, da sie nicht dem eigentlichen Wert sowie dem Potenzial des Konzerns entspricht. Das Unternehmen diskutiert nun "strategische Optionen" für seine deutsche Tochter E-Plus, um für seine Aktionäre einen höheren Wert herauszuschlagen. Ein möglicher Verkauf steht im Raum.

(pressetext.com)


 


 

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