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Mitbewerber aufgekauft

Bitburger zieht in Koblenz ein

Wer demnächst eine seiner Stamkneipe ein Bitburger bestellt, könnte auch Königsbacher oder Nette in seinem Glas wiederfinden. Der Grund: Die Eifeler haben die beiden Koblenzer Traditionsbrauereien übernommen.

Bitburger und der bisherige Mutterkonzern Karlsberg Brauerei mit Sitz im saarländischen Homburg einigten sich auf eine Übernahme der Marken- und Vertriebsrechte, wie Bitburger am Freitag in Koblenz mitteilte. Die Vereinbarung sieht vor, dass die Koblenzer Braustätte und damit die Produktion weiterhin in den Händen der Karlsberg Brauerei bleibt, ebenso wie die Markenrechte der Marke «Zischke». 

Der Sprecher der Geschäftsführung der Bitburger Braugruppe, Werner Wolf, sagte, dass diese Konstellation allen Beteiligten große Chancen eröffne. Bitburger übernehme zwei attraktive Marken in sein Portfolio und sichere deren Fortbestand. Gleichzeitig bleibe der Standort Koblenz erhalten, und die Unternehmensgruppe stärke ihre Präsenz in einer für sie wichtigen Region. 

Grund für den Verkauf der Markenrechte ist nach Angaben der Karlsberg Brauerei die Neuausrichtung der Unternehmensstrategie des Konzerns nach der Trennung von der BHI Gruppe im vergangenen Jahr. Diese sehe eine Fokussierung auf das Kerngebiet Saar-Lor-Lux vor, deshalb sei eine Veränderung «unabdingbar» gewesen. 

Zu Bitburger Braugruppe gehören neben Bitburger noch die Marken König-Pilsener, Köstritzer, Licher und Wernesgrüner.

(Redaktion)


 


 

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