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Blitzer-Apps

Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei

Während die Polizei mit bundesweiten „Blitzer-Marathons“ Temposünder jagt, halten Autofahrer dagegen. Eine sogenannte Blitzer-App warnt dank GPS-Anbindung des Smartphones punktgenau vor Blitzern.

Solche größtenteils kostenlosen Apps sind schon auf hunderttausenden Endgeräten installiert. Die Programme gehören zu den Bestsellern in allen App-Stores. Dass die Polizei darüber nicht erfreut ist, ist verständlich. Deshalb warnen immer mehr Dienststellen vor Blitzer-Apps. Neben einem Bußgeld von 75 Euro drohen laut Polizei auch Punkte in Flensburg. Sogar die Beschlagnahme und Vernichtung des Mobiltelefons sei möglich. Ganz so eindeutig ist die Rechtslage jedoch nicht.

Rechtliche Grauzone

In der Praxis hat die Polizei Probleme, einem Autofahrer überhaupt nachzuweisen, eine solche App benutzt zu haben. Autofahrer dürfen sich nämlich nach derzeitiger Rechtslage weigern, ihr Handy für eine Kontrolle zu entsperren. Desweiteren dürfen Blitzer-Apps legal auf das Handy geladen werden. Zwar ist dem „Führer eines Kraftfahrzeuges“ die Nutzung verboten, jedoch darf der Beifahrer nach Lust und Laune die Blitzer-App auf seinem Smartphone laufen lassen. Dass der Fahrer die Meldungen mithört, ist nicht verboten.

Das Katz-und-Maus-Spiel geht in Sachen Blitzer-Apps also munter weiter. Momentan mit klaren Vorteilen für die Maus.

(Redaktion)


 


 

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