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boot 2013

Tipps für das letzte Wochenende

Am Abschluss-Wochenende nimmt die boot 2013 noch einmal richtig Fahrt auf. Bekannte Sportler und anonyme Marinetaucher zeigen, was sie können. Und auch für die kleinen Besucher gibt es eine Menge zu erleben.

Die Sportler in der Beach World in Halle 1 drehen am letzten boot-Wochenende noch mal richtig auf: Die Trendsportart Stand-up Padddling (SUP) sucht am Samstag ihren Meister. Die Vorläufe zur deutschen SUP Indoor Meisterschaft finden am Samstag von 10:30 Uhr bis 11:30 Uhr im großen Aktionsbecken statt, das Finale läuft ab 13:00 Uhr. Der Sieger wird um 13:45 Uhr geehrt. Auch die Skimboarder suchen ihren Besten. Die deutsche Indoor-Meisterschaft, der Indoor Skimboard Jam, beginnt am Samstag um 12:00 Uhr auf der Skimboardbahn, das Finale ist um 16:00 Uhr.
Die Stars der Windsurfszene lassen sich ebenfalls am Wochenende blicken. Am Samstag um 11:30 Uhr testen Dani Bruch und Bernd Flessner den Frontloop Simulator. Um 12:30 Uhr verraten die beiden Surfer ihre „Best of Spots“. Um 14:30 Uhr stehen die beiden Sportler erneut zum Talk auf der Aktionsbühne. Bernd Flessner verrät um 15.30 Uhr die Materialnews der Windsurfszene. Auch am Sonntag zeigen Dani Bruch und Bernd Flessner ihr Können im Frontloop-Simulator, und zwar um 11:15 Uhr. Um 12:15 Uhr geht es auf der Bühne um ihre „Best oft Spots“, um 14:00 Uhr stehen Dani Bruch und Bernd Flessner erneut zum Talk auf der Bühne.

Aktionen am Tauchturm

Abenteuerluft schnuppern können die Besucher am letzten boot-Wochenende im Tauchsportcenter in Halle 3. Am Samstag um 12:40 Uhr erzählt Extremtaucher Achim Schlöffel auf der Bühne am Tauchturm von seiner Ärmelkanal-Durchquerung, die ihn zum Weltrekordler machte. Ab 13:00 Uhr stellen sich die Spezialisierten Einsatzkräfte der Marine (SEKM) live am und im Tauchturm vor, auch am Sonntag um 13 Uhr sind die Männer von der Truppe zu Gast. Romantisch wird es am Sonntag um 11:50 und 14:10 Uhr. Dann erzählen die Soap-Stars Renée Weibel und Dirk Moritz, die auch im wahren Leben ein Paar sind, von ihrer Leidenschaft, dem Tauchen. Die Schauspieler wollen live in den Tauchturm klettern.

Schätze unter dem Hammer

Wer auf der Suche nach etwas wirklich Außergewöhnlichem ist, kann am Samstag im Classic Forum in Halle 15 fündig werden. Ab 11:00 Uhr werden dort rund 175 Schätze und Schätzchen aus der maritimen Welt versteigert. Ob Buddelschiffe, Seekarten, Galionsfiguren, Schiffslampen, Seekoffer, Kunst oder Fernrohre und Kompasse – alles ist dabei. Absolutes Highlight ist ein Original Pedrazzini Motorboot von 1962. Los geht’s bei einem Euro, teuerstes Stück der Versteigerung ist das Motorboot mit einem Startpreis von 29.000 Euro. Die private maritime Versteigerung findet in diesem Jahr zum zweiten Mal statt; der Katalog ist an der Zentraltheke des Classic Forums erhältlich.

Im Ruderboot über den Atlantik

Die ehemalige IT-Beraterin Janice Jakait hat in ihrem winzigen Ruderboot „Bifröst“ den Atlantik überquert. Am Wochenende berichtet sie in der Wassersportarena in Halle 14 von ihrem abenteuerlichen Törn, dem „Row for Silence 2010/11“. Und die Extremsportlerin verrät auch, welches riskante Ziel sie als nächstes anpeilt.

Piratenwelt für Kinder

Sie sehen ganz schön gefährlich aus. Aber die Piraten, die sich in Halle 13 breit gemacht haben, sind alles andere als gefährlich. Im Gegenteil, sie sind für jeden Spaß zu haben. Ob Totenkopfkegeln, Basteln oder Schatzsuche. Kinder haben hier, vor einer stilechten Piratenkulisse, zahlreiche Möglichkeiten, sich die Zeit zu vertreiben. Kein Wunder, dass die Piratenwelt während der Messezeit fest in Kinderhand ist.

Jörg Riechers – Segler am Limit

Der Mix aus Urgewalt und Technik macht für Jörg Riechers die Faszination der Vendée Globe, der härtesten Einhandregatta der Welt, aus. Im Jahr 2016 will der Hamburger dort an den Start gehen. Im Segel Center in Halle 17 erzählt er am Samstag von 11:30 bis 15:00 Uhr und am Sonntag von 11:30 bis 14:00 Uhr von seiner Motivation und von seinen Vorbereitungen. „In 80 Tagen um die Welt, das hat einfach etwas Mystisches“, sagt der Skipper vom „mare racing team“. „Das ist der ewige Kampf zwischen Mensch und Natur.“ Zurzeit läuft die aktuelle Vendée Globe, die Riechers natürlich mit Interesse verfolgt. Viele Segler sind schon ausgeschieden. „Das soll mir natürlich nicht passieren“, hofft Riechers. „Denn dann wären vier Jahre Vorbereitung umsonst gewesen.“

Anfass-Unterricht für die Kleinen

Fischschuppen, Schneckenhäuser, einen Seefrosch und andere Dinge können die kleinen Besucher im „Maritimen Klassenzimmer“ ertasten. Aber der Stand, der von Mitarbeitern des Düsseldorfer Aquazoo in Halle 14 betreut wird, bietet eine Menge mehr. Hier können die Kinder mit allen Sinnen die Welt des Wassers erleben und dabei noch etwas lernen. Unter Mikroskopen dürfen sie echte Bachflohkrebse und anderes Getier beobachten, im Stein-Sandkasten bestimmen sie die Kieselsteine des Rheins, und im Sandaquarium angeln und bestimmen sie mit einer Magnetangel Hecht, Aal und Teichmuschel – natürlich nur als Modelle. In den Vitrinen sind verschiedene Präparate zu bestaunen, darunter sogar eine ausgestopfte Bisamratte. Verschiedene Schautafeln erklären kindgerecht alles Wissenswerte rund ums Thema Wasser.

Das schönste Boot der boot

Für viele Besucher ist es das schönste Boot auf der boot: Der Bremer Bootsbauer Friedrich Deimann präsentiert auf seinem Stand in der „World of Paddling“ in Halle 13 sein Meisterstück: ein knapp sieben Meter langes Kajak aus nachwachsenden Rohstoffen, das sämtliche Eigenschaften eines modernen Kunststoffboots hat. Der 27-jährige gebürtige Bochumer hat lange getüftelt und ein spezielles Material aus Kork, Flachs und Leinölharz als Kleber entwickelt. Rund 10.000 Euro müsste man wohl hinlegen, wenn man das wunderschöne Unikat sofort einpacken wollte. Aber vielleicht geht der angehende Bootsbaumeister ja schon bald mit seinem (noch) namenlosen Öko-Boot in Serie.

Retter: Mal Mensch, mal Tier

Die Rettungshunde des Deutschen Roten Kreuz zeigen am Wochenende live in der Wassersportarena in Halle 14, was sie drauf haben. Am Samstag um 12:00 und 13.30 Uhr heißt es „Rettung am Limit“. Am Sonntag sind die menschlichen Kollegen zu Gast. Um 11:00 und 16.30 Uhr erzählen die DRK-Luftretter von ihrem „Leben am Seil“.

(Redaktion)


 


 

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