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boot 2015

Mit GPS auf der Jagd nach Motordieben

Leinen los, Segel hissen, Motor starten – Synonyme gibt es genug, um den Beginn der weltgrößten Wassersportmesse zu verkünden. Am Wochenende hat in Düsseldorf die boot 2015 die Anker gelichtet - wobei den „Motor starten“ einige Freizeitkapitäne in der Vergangenheit Probleme bereitete. Der Grund: Boots- und Motordiebstahl.

Es klingt unglaublich, ist aber wahr. Teilweise mit Motorsägen reisen die Diebe in der Nacht an und sägen Teile des Bootes aus dem Rumpf, um den Motor zu stehlen. Bislang konnten die Eigner nur staunen und hoffen, per Zufall ihren Außenborder oder in vielen Fällen auch ihr Boot wiederzusehen. Damit kann jetzt endlich Schluss sein. Denn für unter 300 Euro bietet das M2-Marine-Systemeinern wirksamen Diebstahlschutz. Das System kann an Außen- und Innenborder oder an Jetskis installiert und per SMS oder übers Internet gesteuert werden. Das bedeutet, dass die Elektronik des Diebesgutes per Fernbedienung lahmgelegt werden kann, und für Dieb, Hehler oder „Neu-Besitzer“ somit wertlos ist. Und als würde dies nicht reichen, so kann über eine GPS-Ortung Boot oder Motor lokalisiert und sogar gefunden werden. Der Einbau kann jedermann selber übernehmen oder einem Fachmann übergeben.

Wer nach dieser Aufregung Entspannung sucht oder generell seinem Geist ein bisschen Frieden gönnen möchte, könnte einem neuen Trend aus den USA folgen. SUP-Yoga verlegt die Konzentrationsübungen vom festen Boden aufs Wasser. Dafür eignen sich die neuen SUP- oder Yoga-Boards, die jetzt auf der Messe vorgestellt werden. Die Boards sind bis zu 3,40 Meter lang, zwischen 82 und 89 Zentimeter breit und bieten stabilen Halt selbst bei Balanceakten. Sie sind darüberhinaus aufblasbar, kippstabil und haben eine Halterung fürs Paddel, was zeigt, dass die Yoga-Air-Bretter auch für ihre ursprüngliche Bestimmung genutzt werden können.

Warten auf die perfekte Welle - mit Motorunterstützung

Sollten sie als Leichtmatrosen dagegen demnächst zum Beispiel auf der Mosel oder der Aller von einem Surfbrett überholt werden, lohnt sich ein zweiter Blick. Es handelt sich dabei gewiss auch nicht um Aufnahmen für einen neuen James Bond-Film. Die anfänglich vermutete Sinnestäuschung kann sich als Waterwolf MPX- herausstellen und ist dann nichts weiter als ein Elektrosurfboard. Damit können Laien und Profis auch in stillem Wasser trainieren, um später an den Küsten der Welt auf die perfekte Welle zu warten. Dazu würde natürlich passen, wenn die Energie für die Akkus ausschließlich aus Wasserkraft hergestellt werden würde. Der Preis für das Board liegt zwischen 8.000 und 10.000 Euro.

Ob neue Produkte für Freitaucher, Origami-Faltboote, dass schnellste Boot mit bis zu 225 km/h Spitzengeschwindigkeit oder ein Amphibienfahrzeug, dass nur anladen darf, wenn es bis zu 70 Prozent im Wasser verbleibt – auch 2015 besticht die boot wieder durch ihre Vielfalt und das komprimierte Angebot rund ums, am, auf und im Wasser.

17.01.2015 - 25.01.2015, Messegelände Düsseldorf
Öffnungszeiten: täglich 10:00 bis 18:00 Uhr

(Manfred Fammler)


 


 

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