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boot 2018

"Ein echter Hit" erneut auf Erfolgskurs

Samstag beginnt die boot 2018. Wird sie die größte und schönste in der langjährigen Erfolgsgeschichte? „Ja,“ zeigt sich Düsseldorfs Messechef Werner M. Dornscheidt überzeugt. „Diese boot wird ein echter Hit und schlägt alle Rekorde.“

Luxusyachten mit einer Länge von bis zu 35 Metern bilden dabei den Kern der Exklusivität, die sich erstmals in dieser hohen Anzahl seit Jahren auf dem Stockumer Gelände wieder in Richtung Deckengewölbe auftürmen. Insbesondere die Hallen 5, 6 und 7 lassen dabei den Hauch von Luxus und jede Menge Träume erahnen.

Superyachten im hochpreisigen Segment jenseitiger normalsterblichen Maximalbelastung eines Bankkontos sowie Luxustender – das sind übrigens die Boote, die Eigner samt Entourage ans Ufer zum Lieblingsitaliener chauffieren – sollen maritimen Flair fühlbar machen.

Wobei: Bei allen Ewig-Träumen und vielleicht sogar einer gewissen Ablehnung Superreichen gegenüber, an Halle sechs darf im Grunde kein Messebesucher ignorant vorübergehen. Sei es nur aus Respekt vor der internationalen Schiffsbaukunst, denn diese bis zu 35 Meter langen Yachten sind allemal eine ästhetische Augenweide. Da passen wiederum Messechef Dornscheidts Worte: „Den Besuchern wird eine boot der Superlative geboten.“ Und boot-Direktor Petros Michelidakis fügt hinzu: „Der Besucher bekommt noch mehr Yachten zu sehen als jemals zuvor.“

Natürlich soll die boot die Phantasie beflügeln und Menschen unterhalten, doch sie ist schlichtweg auch eine Informations- und Verkaufsmesse. Deswegen deckt diese Ausstellung die gesamte Welt des Wassersportes ab. Dazu gehören Motorboote (Halle 9), Segelschiffe, tauchen und Trendsportarten.

Thema Trendsport. Dieser ist diesmal in der Halle 8a direkt am Eingang Nord (gegenüber der Esprit-Arena, der Heimspielstätte von Fortuna Düsseldorf) konzentriert zusammengefasst. Der „Flatwater-Pool“ (deutsch/französisch „Flachwasserschwimmbad/-bassin“) wurde um 15 auf 65 Meter verlängert und die Wakeboard-Seilbahn (-ropeway) erhöht, was noch spektakuläre Sprünge über diverse Rampen erlaubt. Ebenfalls wurde die „stehende Welle“ (The Wave) für die größere Halle optimiert.

Thema tauchen: Ägypten als wichtigste Urlaubsdestination leidet weiterhin unter Touristenschwund, die herrschende Klasse in der Türkei tut ein Übriges dazu, damit Urlauber andere Länder favorisieren, so dass der Tauchsport derzeit in einer Destinations-Krise steckt. Nichtsdestotrotz wird in Halle 3 ein neues „Tauchcenter“ in Form einer Tauchstation gestaltet und die „Crème de la Crème“ des internationalen Tauchsports soll sich dort sogar blicken lassen.

Bleibt das Meer an sich und die Verantwortung des Menschen gegenüber allen Gewässern. Der „Love your ocean“-Stand dominiert die Halle 4 und präsentiert diverse Aktionen wie die Quelle des irdischen Lebens geschützt und aktiv eine Säuberung von Müll und Geräuschen vorangetrieben werden kann. Vielleicht nicht so spektakulär wie die „Princess“, die „Azimut“ oder die „Majesty“, aber wichtiger.

(Manfred Fammler)


 


 

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1 Kommentar

von icke
18.01.18 18:13 Uhr
So hat die Hanseboot auch alle für dumm verkauft

Interessant wie Herr Tracht auf die Zuwächse kommt. Wo hat er die Zahlen her. Die Wassersport Branche hat Zuwächse die BOOT so wird einem jedes Jahr vorgegaukelt sowieso und die Hanseboot hört wegen Erfolglosigkeit auf. Da hat der Steuerzahler jahrelang bluten müssen. Ist es bei der BOOT möglicherweise genauso? Ein sinkendes Schiff was man bis zum letzten Moment über Wasser halten will.
Ich kenne sehr viele Aussteller die alles andere als zufrieden sind. Sie fühlen sich von der Messe jedes Jahr aufs Neue ausgesaugt.

 

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