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Karstadt-Insolvenz

Betriebsräte lassen Borletti - erst einmal - abblitzen

Der italiensche Investor Maurizio Borletti darf sein Konzept für eine Karstadt-Übernahme einem Medienbericht zufolge vorläufig nicht vor den Betriebsräten der insolventen Warenhauskette präsentieren.

Dies habe der Gesamtbetriebsrat am Montagvormittag in einer Telefonkonferenz beschlossen, berichtete das Düsseldorfer «Handelsblatt»   (Dienstagausgabe) vorab. Demnach soll Borletti nur einen Termin bekommen, falls die Verhandlungen mit dem derzeit favorisierten Karstadt-Investor Nicolas Berggruen doch noch scheitern. Bei den Arbeitnehmervertretern war niemand für eine Stellungnahme zu erreichen.

Borletti hatte Medienberichten zufolge Ende vergangener Woche in einem Brief an den Gesamtbetriebsrat für sein Übernahmekonzept geworben. Rund zwei Wochen zuvor hatte der Italiener überraschend ein Kaufangebot für Karstadt abgegeben. Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg erteilte ihm jedoch eine Absage und verwies auf die Ende Mai ausgelaufene Angebotsfrist.

Mit dem Vermieterkonsortium Highstreet, dem Borletti selbst beteiligt ist, ist sich der Italiener allerdings schon einig über die Mieten für die Karstadt-Häuser. Genau an dieser Stelle hakt es bei den Verhandlungen zwischen Highstreet und dem eigentlich vorgesehenen Karstadt-Käufer Berggruen seit zwei Monaten. Das Essener Amtsgericht will am 3. September über den Karstadt-Insolvenzplan entscheiden. Bis dahin muss eine Übereinkunft gefunden sein.

(ddp)


 


 

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