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1040 Euro verstauben in jedem deutschen Schrank

In deutschen Haushalten befinden sich durchschnittlich 1.040 Euro in Form von nicht genutzten Dingen, wie beispielsweise Büchern oder Kleidung. Das geht aus einer aktuellen, repräsentativen Umfrage der Flohmarkt-App Shpock hervor.

Fast jeder dritte der 1.000 Befragten träumt von mehr Stauraum in den eigenen vier Wänden. Wie die jüngste Erhebung zum Sammelverhalten der Deutschen zeigt, stehen wir uns bei der Erfüllung dieses Traums zumeist selbst im Weg. Lediglich 18 Prozent der Befragten besitzen keinerlei ungenutzte Gegenstände. Die übrigen 82 Prozent bunkern Sachen, die zuletzt vor Jahren verwendet wurden bzw. zukünftig nicht mehr benutzt werden. Die Hitliste der beliebtesten Dinge, die ungenutzt in den heimischen Schränken, Abstellräumen und Kellern schlummern, führen Bücher (44%) gefolgt von Kleidung (40%) an. Immerhin mehr als jeder Vierte gibt an, Spiele (29%), Filme (28%) und Elektronikgegenstände (26%) ausschließlich als Staubfänger zu nutzen.

Milliarden-Summe wird nicht genutzt

Der Wert der ungenutzten Gegenstände in den betroffenen Haushalten beträgt im Schnitt 1.040 Euro. Das ergibt für die deutschen Haushalte der 16- bis 70-Jährigen summiert mindestens 27,3 Milliarden Euro. Um diese Zahl in ein Verhältnis zu setzen: Man könnte damit nicht nur den Bau der Prestige-Projekte "Stuttgart 21" und "Flughafen Berlin Brandenburg" finanzieren, sondern auch alle Bundesliga-Kicker samt weltmeisterlichem DFB-Kader kaufen. Dem nicht genug, wäre noch ausreichend Geld vorhanden, um 30 Millionen Haushalten eine PlayStation 4 zu spendieren sowie drei Airbus A380 anzuschaffen.

Verändertes Konsumbewusstsein

Dass es für die ungenutzten Gegenstände in deutschen Haushalten potenzielle Abnehmer gäbe, zeigt unter anderem der Erfolg der Flohmarkt-App Shpock. Insgesamt fünf Millionen Produkte wurden bereits auf dem Smartphone-Marktplatz gehandelt - Tendenz stark steigend. "In einer Zeit, in der Nachhaltigkeit eine immer wichtigere Rolle spielt, verändert sich auch das Konsumbewusstsein der Menschen", erläutert Shpock-Mitgründerin Katharina Klausberger. "Mittlerweile mehr als drei Millionen Nutzer zeigen uns, dass es nicht immer etwas Neues sein muss, wenn das gebrauchte Gegenstück gut in Schuss und um einiges günstiger ist."

(Redaktion)


 


 

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